Flughafen Wien

Digital Signage Content XXL – New York City Gigapixelbilder für Videowall

- Neuer Content für die riesigen Videowalls im Austrian Star Alliance Terminal Check-in 3 am Flughafen Wien. Fünf einzigartige Gigapixelbildern von New York City hat der vielfach ausgezeichnete Österreichische Fotografen Lois Lammerhuber speziell angefertigt, die Software wurde von der Ars Electronica Linz entwickelt. von Florian Rotberg

Gigapixel New York City am Flughafen Wien / Foto: Ars Electronica

Gigapixel New York City am Flughafen Wien / Foto: Ars Electronica

Seit der Eröffnung des neuen Terminals in Wien im Juni 2012 steht die riesige Digital Signage Installation an den Sicherheitsschleusen im Fokus der Branche. Bisher wurde eine von Ars Electronica entwickelter tageszeitenabhängiger Videoart-Content abgespielt. Auch eine Werbevermarktung wird vom Flughafen Wien in Zukunft angestrebt. Insgesamt 165 Displays fügen sich im Securitybereich des neuen Flughafenterminals zu einem riesigen 15 Meter breiten und 9 Meter hohen Display mit einer Anzeigefläche von mehr als 530 Megapixel zusammen.

 Gigapixel Panorama von Ars Electronica am Flughafen Wien

Fotogalerie: Gigapixel Panorama von Ars Electronica am Flughafen Wien

Um auf dieser einzigartigen Fotowand Gigapixelbilder zeigen zu können, sind 60 Server, eine Prozessorleistung von 720 Gigahertz und eine von Ars Electronica eigens entwickelte Software nötig. Letztere zerlegt die hochaufgelösten Bilder in winzig kleine Schnipsel, verteilt sie auf die Server und macht dadurch eine verlustfreie Darstellung der riesigen Bilder möglich. Genau dieses prototypische Zusammenspiel von Hard- und Softwarekomponenten eröffnet den Passagieren des Flughafens Wien künftig einmalige visuelle Eindrücke.

Den Auftakt macht eine einzigartige Gigapixelpräsentation, die aus insgesamt fünf Gigapixelbilder besteht. Zwei dieser Bilder wurden aus jeweils 240 Einzelaufnahmen zusammengesetzt, die drei übrigen aus jeweils 66 Bildern. Die Fahrt beginnt mit einem Blick hinunter in die Häuserschluchten von Manhattan, schwenkt dann hinauf und eröffnet ein Panorama der Stadt, wechselt dann in eine Nahaufnahme des Empire State Building und zoomt auf das eine oder andere sehenswerte Detail der US-Metropole. Die Lichtstimmung des Vormittags wechselt dabei in jene des Nachmittags und geht schließlich in den Abend und die Nacht über, in der die Lichter New Yorks aufleuchten.

Aufgenommen wurden diese Aufnahmen in schwindelnder Höhe, genauer auf einem windgeschützten Balkon im 61. Stockwerk des Rockefeller Center. Hier fanden Lois Lammerhuber und sein Team nach einigem Hin und Her die ideale Position für ihr Fotoshooting – davor hatte man extra eine Fensterscheibe ausbauen lassen, musste dann allerdings feststellen, dass die aus dem Fenster strömende warme Luft ein optisches Flirren erzeugte, das gestochen scharfe Aufnahmen unmöglich machte. Am Ende zahlte sich die Hartnäckigkeit der Fotografen aber aus und belohnte mit einzigartigen Aufnahmen. Zwei Tage lang schossen Lois Lammerhuber und sein Technical advisor Martin Ackerl rund 2600 Fotos und speicherten mehr als 62 Gigabyte Daten. Die Nachbearbeitung der Bilder nahm eine ganze Woche, die reine Rechenzeit, um die einzelnen Bilder zu Gigapixelbildern zusammenzubauen nochmals 22 Stunden in Anspruch

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