Touchscreen-Anwendung

Jetzt hackt es – bei Sharp Laboratories of Europe

- Siobhán Andrews – Designerin des interaktiven Schneidbrett-Konzepts Chop-Syc – hat mit ihrer Erfindung ein bezahltes Praktikum bei den Sharp Laboratories of Europe (SLE) gewonnen. Mit ihrem auf Basis eines Touchscreen-Tablets hergestellten Chop-Syc kann während des Kochens nach Rezepten und Tipps im Internet gesucht werden. von Thomas Kletschke

Die Wissenschaftler bei Sharp sind so von Chop-Syc beeindruckt, dass sie das Konzept möglicherweise Realität werden lassen (Grafik: Sharp)

Die Wissenschaftler bei Sharp sind so von Chop-Syc beeindruckt, dass sie das Konzept möglicherweise Realität werden lassen (Grafik: Sharp)

Mit dem Chop-Syc-Konzept überzeugte Andrews die Jury und setzte sich gegen mehr als 70 weitere Vorschläge beim Sharp-Wettbewerb #GetItDownOnPaper durch. Dort hatten die Bewerber via Twitter ihre Vorschläge eingereicht. Siobhán Andrews hat jetzt das begehrte Ticket nach Oxford gewonnen, wo die SLE ihren Sitz haben.

Schneiden, Hacken, Surfen

Die Idee zu Chop-Syc entstand beim Kochen aus der schwierigen Situation heraus, mit Essensresten an den Händen Ernährungstipps aus Rezeptbüchern und Online-Informationen einzuholen. Siobhán, die derzeiit ihr letztes Studienjahr für nachhaltiges Produktdesign an der Universität Falmouth absolviert, beschreibt ihre Erfindung folgendermaßen: „Grundsätzlich handelt es sich um ein Display unter einem interaktiven Schneidbrett, so dass man das Gerät ganz normal zum Kochen benutzen kann während es gleichzeitig die Verbindung zu verschiedenen Websites mit gesunden Rezepten herstellt. Zudem können Websites aufgerufen werden, welche Auskunft über Portionsgrößen geben.“

Kommt ohne Kabel oder Batterie aus

Das Display besteht aus gehärtetem, kratzfestem Glas und kann auf einer Ladefläche platziert werden, was Kabelanschlüsse oder Batterien unnötig macht. Um das Brett herum befindet sich eine 2mm hohe Kante, damit Flüssigkeiten nicht herunterlaufen. An einer Seite hat der Bildschirm zudem eine leichte Abschrägung, damit die Nahrungsmittel leichter vom Brett in die Pfanne geschoben werden können. Die Wissenschaftler bei Sharp sind nach eigener Aussage so von Chop-Syc beeindruckt, dass sie das Konzept möglicherweise Realität werden lassen.

Auch die anderen Wettbewerber hatten sehr interessante Tweets mit Vorschlägen eingereicht. Ian Thompson, Geschäftsführer der Sharp Laboratories of Europe, sagt dazu: „Die Vielzahl und die Bandbreite der Anwendungen, vom elektronischen Schneidbrett über ein auf Biomimetik basierendes Abfallentsorgungssystem bis hin zu einer Charity-App hat uns verblüfft.“

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