Ad Serving

VUKUNET verzeichnet steigende Nachfrage in Deutschland

- Das Geschäft mit der automatisierten Buchung und Verteilung von Inhalten entwickelt sich weiter. Ad Serving-Anbieter VUKUNET sieht eine steigende Nachfrage im deutschen und britischen Markt, so Dirk Hülsermann im invidis-Interview. von Thomas Kletschke

Dirk Hülsermann, Manager DooH Solutions bei VUKUNET (Foto: VUKUNET)

Dirk Hülsermann, Manager DooH Solutions bei VUKUNET (Foto: VUKUNET)

Ad Serving-Plattformen bieten einen neuen Ansatz für DooH: Wie beim Online-Geschäft können Agenturen die Kampagnen ihrer Kunden zielgerichtet und vollkommen automatisiert auf unterschiedliche Netzwerke verteilen lassen. Auch VUKUNET ist angetreten, damit Werbungtreibende Rich Media-Content weltweit schalten und ausspielen können.

Ad Serving: Start in den USA

Vor etwa fünf Jahren als Ad-Plattform für Digital-out-of-Home gestartet, hat sich VKUNET bisher vor allem in den USA am Markt etabliert, von wo stets die Impulse für Mobile- oder Online-Innovationen kommen. Nach den USA nimmt auch die Markt-Nachfrage in Europa zu, aktuell besonders stark in Deutschland und UK.

Immer mehr Onlineagenturen interessieren sich für DooH als Medium – und wollen die Vorteile eines einheitlichen Buchungssystems nutzen. „Schließlich ist der Workflow bedeutend einfacher, als bei anderen DooH-Buchungsformen“, sagt Dirk Hülsermann, Manager DooH Solutions bei VUKUNET.

Agenturen sehr interessiert

Vor allem in den letzten 12 Monaten stellt er ein großes Interesse auf Agenturseite fest. Nicht überall ist der Markt gleich weit entwickelt. „Innerhalb Europas ist UK der am weitesten etablierte Markt“, so Hülsermann im invidis-Interview. Den Markt in Großbritannien penetriere VUKUNET ganz massiv. Auf dem Kontinent gibt es in Deutschland derzeit Gespräche mit großen Außenwerbern, die VUKUNET mit ins Boot holen möchte.

Frisches Werbegeld

Das überzeugendste Argument: Es kommt frisches Werbegeld für die bisher oftmals noch für sich arbeitende DooH-Branche. Potenziale, die bisher nicht gehoben werden konnten. „Das geht durch alle Branchen: Viele potenzielle neue Kunden buchen zwar online – haben aber bisher noch nie Digital-Out-of-Home gebucht. Die können wir mit unserem Tool erreichen“, ist der Manager überzeugt.

Skandinavien folgt nach D und UK

Andere Märkte in Kontinentaleuropa sind da schon besser entwickelt. Nach erfolgreichem Start in Großbritannien und Deutschland, wird sich VUKUNET intensiv den skandinavischen Markt ansehen. „Dort finden die Agenturen und ihre Kunden sehr gut ausgebaute Netze vor. Zudem muss die Plattform nicht übersetzt werden, was die Adaption dort natürlich besonders einfach gestaltet“, sagt Dirk Hülsermann.

Buchungen über Kontinentgrenzen hinweg

Auch kontinentübergreifend biete Ad Serving große Chancen: Buchungen von Londoner Agenturen in boomenden Märkten in den Emiraten etwa – so etwas sei zuvor nur mit erheblichem Mehraufwand möglich gewesen. Heute sei dies ein üblicher Fall bei VUKUNET. Generell sieht Hülsermann in Ad Serving eine demokratischere Möglichkeit für die DBranche. „Wichtig ist: Wir wollen frisches Geld aus anderen Digitalmedien in den DooH-Markt bringen. Dabei geht es nicht darum, den TKP zu kannibalisieren. Möglicherweise positionieren sich andere Anbieter als Restevermarkter. Aber das ist nicht unser Ansatz.“

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