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Playable Poster und Edison Bottle – Beck’s mag es funky

- In Neuseeland glänzt Beck’s mit interaktiven Out-of-Home-Werbekampagnen: auf dem „Playable Poster“ können Passanten Songs mixen. Eine musizierende Bierflasche gab es letztes Jahr. von Thomas Kletschke

Mit dem Playbale Poster verbindet die Biermarke Musik und Marke (Screenshot: invidis.de)

Mit dem Playbale Poster verbindet die Biermarke Musik und Marke (Screenshot: invidis.de)

Die international erfolgreiche Marke Beck’s legt in der Kommunikation mit ihren Endkunden den Schwerpunkt auf die Bereiche Kunst und Musik. Dazu kooperiert Beck’s New Zealand mit den Werbern von der Agentur Shine Ltd. aus Auckland. So haben sich die Kreativen zwei spannende interaktive Projekte einfallen lassen, bei denen sich alles um Musik dreht.

Statt Plattenrillen: bespielbare "Edison Bottle" von Beck's (Foto: Gyro Construcivists)

Statt Plattenrillen: bespielbare „Edison Bottle“ von Beck’s (Foto: Gyro Construcivists)

Groovende Musik-Flasche

So haben Beck’s, Shine, das Plattenlabel Arch Hill sowie die Modellbauer von Gyro Constructivists bereits im letzten Jahr die weltweit erste Edison Bottle geplant und umgesetzt. Dabei handelt es sich um die moderne Variante der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Leerwalzen, auf denen Thomas Alva Edison Schallplattenaufnahmen machte.

Groove auf Flaschengrün: Beck’s ließ das Konzept auf seine Flaschen anwenden – heraus kam die erste abspielbare Bierflasche, auf die man einen Song der Band Ghost Wave pressen ließ.

Dancing in the street: Den Nutzern gefällt's (Screenshots/ Montage: invidis.de)

Dancing in the street: Den Nutzern gefällt’s (Screenshots/ Montage: invidis.de)

Funky Musik mit Spezialtinte

In diesem Mai haben Shine und Beck’s in Neuseeland die nächste Kombination aus Alt und Neu umgesetzt: Plakatstellen, an denen die Passanten Musikstücke von 10 lokalen Künstlern abspielen und remixen konnten. Anlass für die interaktive Außenwerbeaktion ist der New Zealand Music Month.

Das Prinzip: eine spezielle Drucktinte auf dem Plakat sorgt durch ihre elektrische Leitfähigkeit für die Übertragung von Signalen. Wenn die Zuschauer also Wisch- oder Tippbewegungen wie bei einem Touchgerät wie Tablet oder Smartphone ausführen, können sie an den aufgedruckten Reglern und Knöpfen aus den vorbereiteten Samples und Loops ihre eigenen Musikstücke erstellen. Ziemlich funky das Ganze.

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