DooH-Revolution in Russland

Moskau räumt Durcheinander in der Außenwerbung auf

- Bei regelmäßigen Besuchen in Russlands Hauptstadt erlangt man einige faszinierende Einblicke in das Thema Außenwerbung – und in deren Regulierung. invidis consulting hat den Wandel in Russland genauer analysiert. von Theresa Amann

DooH-Revolution in Moskau (Bild: invidis)

DooH-Revolution in Moskau (Bild: invidis)

In Downtown Moskau sind die meisten LED-Boards und tausende von Reklameschildern in den letzten 24 Monaten verschwunden, was die Skyline einer der weltgrößten Städte sichtlich verändert hat.

In der Postsowjetischen Ära wurden in Moskau entlang der Hauptstraßen und nahe hoch frequentierter Verkehrskreuzungen zahlreiche LED-Boards montiert. Viele der Beschilderungen wurden auf historischen Gebäuden angebracht und verdeckten dabei den Blick auf den Roten Platz, das Parlament oder das Bolshoi-Theater. Dutzende High-Brightness LED-Boards und beleuchtete Reklameschilder strahlten auf den Hausdächern entlang der Moskva.

Jetzt wurde ein beträchtlicher Teil dieser LED-Außenwerbung und deren Halterungen sowie Befestigungen abgebaut. Das Moskau von heute ist so zu einem schöneren Ort geworden.

Obwohl nun bis zu 50% aller Werbetafeln entfernt sind, wurden auch neue Digital-out-of-Home-Installationen montiert – und dieses Mal besser in das Stadtbild integriert. Dadurch, dass die Standorte für Außenwerbung stark reduziert und stattdessen neue hochwertige digitale Werbung vereinzelt platziert wurde, hat Moskaus Außenwerbemarkt stark profitiert.

Den ausführlichen englischen Artikel mit Bildern und Videos zum Thema finden Sie hier.

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