Messen

Digitale Fassaden für Kölner Messegelände

- Deutschlands drittgrößte Messe Köln plant in den kommenden Jahren fast alle Ausstellungshallen auf dem innerstädtischen Messegelände zu ersetzen. Die Fassaden werden mit digitalen Werbeträgern ausgestattet, um u.a. während der Messen Werbung von Ausstellern anzuzeigen. von Florian Rotberg

Digitale Fassaden für Neubauten der Messe Köln (Foto: Kölnmesse)

Digitale Fassaden für Neubauten der Messe Köln (Foto: Kölnmesse)

Sieben der elf Messehallen sollen in den kommenden Jahren bei laufendem Messebetrieb erneuert werden. Auch eine Multifunktionshalle soll nach dem Wunsch des Managements in den kommenden Jahren entstehen.

Eine Digitalisierung von Messegeländen ist bisher eine schwieriger Business Case. Die geringe durchschnittliche Auslastung der im internationalen Vergleich sehr großen deutschen Messegelände lässt einen positiven ROI kaum zu.

In Köln handelt es sich aber um einen Sonderfall:

  • Das Messegelände liegt direkt am Rhein im Stadtteil Deutz. Mit solch einer zentralen Lage kann sonst nur Frankfurt mithalten. Das heißt auch an der Mehrheit der Tage an denen keine Messe stattfindet ist eine hohe Frequenz und gute Sichtbarkeit von Anwohnern und Pendlern gegeben.
  • Die Köln-Arena ist nur einen Steinwurf vom Messegelände entfernt. Die von den Kölnern auch liebevoll genannte „Henkelmännchen“ Multifunktionsarena verfügt über eine der größten LED-Outdoor Wände Deutschlands. (Investiert von Deutsche Telekom und nun vermarktet durch den Telekom Out-of-Home-Nachfolger Cittadino.)

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.