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LG bringt neue Einsteigerserie für KMUs

- Displayhersteller LG launcht nun in Deutschland eine Serie mit 16/7-Displays. Unter der Bezeichnung LS33A kommen 5 Displays in Größen von 32″ bis 65″ auf den Markt, die Kleinunternehmen den Einstieg ins Signage erleichtern sollen. Die Serie schließt die Lücke zwischen TVs und professionelle Large Format Displays. von Thomas Kletschke

Displays aus der SoC-Serie LS33A von LG (Foto: LG)

Display aus der Serie LS33A von LG (Foto: LG)

Die Geräte verfügen über ein IPS-Panel – haben allerdings keinen Tuner an Bord, da sie für das Abspielen vorbereiteter Inhalte eingesetzt werden. Über USB oder Netzwerk wird der Content auf die LS33A-Modelle aufgespielt.

Ersatz für zweckentfremdete TVs

Vor allem kleinere Unternehmen nutzen in ihren Verkaufsräumen häufig klassische Fernsehgeräte zu Digital Signage-Zwecken. Obwohl diese meist nicht geeignet sind für die besonderen Anforderungen am Point of Sale, ist oft der vergleichsweise günstige Preis das schlagende Argument für Kaufleute. Mit der LS33A-Serie will LG nun den Evolutionsschritt eines vollwertigen Signage-Displays zum Preis eines herkömmlichen TV-Geräts ermöglichen.

Rückansicht eines 16/7-Displays aus der Serie LS33A (Foto: LG)

Rückansicht eines 16/7-Displays aus der Serie LS33A (Foto: LG)

Zu günstigen Preisen bekommen Nutzer ein für den 16/7-Betrieb ausgelegtes Display mit einer Digital Signage-Software zum Editieren eigener Inhalte. Dabei setzt man bei der Usability auf die Erfahrungen, die die meisten Menschen bereits mit privaten B2C-Geräten gesammelt haben. „Das System ist so intuitiv zu bedienen, dass jeder, der seinen Kalender auf dem PC oder Smartphone nutzt, auch beispielsweise eigene Werbeinhalte entwerfen kann“, sagt René Klos, Product Marketing Manager bei LG Electronics Deutschland GmbH.

Inhalte mit Editor erstellen – einfacher PC genügt

Nachdem die Software auf einem handelsüblichen PC oder Laptop installiert wurde, können über den Editor Vorlagen ausgewählt werden, um Produkte, Angebote und Preise einzutragen und mit einem Kalender zu verknüpfen. Das Ergebnis erklärt René Klos mit einem Anwendungsbeispiel: „So erscheint auf dem Display in einer Metzgerei morgens ab 8 Uhr ein Angebot über belegte Brötchen mit einer Tasse Kaffee für 3,00 Euro. Ab 11 Uhr wechselt das Display automatisch auf Eintopf mit Cola für 5,50 Euro. Abends, wenn die Frischwurst noch an den Mann gebracht werden muss, wird zur Verkaufsunterstützung auch dafür ein spezielles Angebot zum vordefinierten Zeitpunkt angezeigt.“

Eine eigene Netzwerkverkabelung im Ladengeschäft ist dabei nicht Voraussetzung. Die gewünschten Daten können auch einfach via USB-Stick auf das Display übertragen werden. Außerdem lässt sich im System die Ein- und Ausschaltzeit exakt einstellen, so dass morgens und abends nicht einmal mehr daran gedacht werden muss, das Gerät in Betrieb zu nehmen oder auszuschalten.

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