OVAB Digital Signage Conference Munich

Dringend erforderlich – das DooH-Cookie

- Die Entwicklung branchenübergreifender Standards – und zwar solchen, die sich auch alle finanziell leisten können – muss jetzt zum Ziel führen. So das Podium des Panels Planning und Booking Platforms unisono. von Thomas Kletschke

Panel Planning and Booking Platforms: Horst Brunner, Winfried Karst, Joe Cotugno und Thomas Muser (v.l.) (Foto: invidis.de)

Panel Planning and Booking Platforms: Horst Brunner, Winfried Karst, Joe Cotugno und Thomas Muser (v.l.) (Foto: invidis.de)

Das Panel Planning and Booking Platforms diskutierte „Current Experiences and challenges of existing RTM projects“. Mit Horst Brunner (Goldbach), Joe Cotugno (Ayuda), Winfried Karst (Silverflow Media) und Thomas Muser (VUKUNET) waren internationale Diskussionsteilnehmer aus verschiedenen Marktbereichen zusammengekommen. Bei der Bestandsaufnahme war sich das Podium schnell einig: Standards für Real Time Marketing müssen her.

Der Weg dahin, der sollte nicht zu lange dauern, findet etwa Winfried Karst. Wenn es nicht wesentlich längae als ein Jahr dauert, wäre er glücklich, ließ er durchblicken. Auch Joe Cotugno von Ayuda aus Kanada erhofft sich eine Vereinheitlichung. Die würde Vermarktern und Anbietern ebenso helfen wie den Kunden. Und, da ist Cotugno sicher: „Wir müssen DooH jetzt zukunftsfest machen – sonst können wir künftig nicht mehr überleben.“ Also Lernen von und Kooperation mit Online.

Vor Google fürchtet sich keiner auf dem Podium. Vielleicht ist das auch gar nicht der Punkt, sind die großen Onlinekonzerne eh schon sehr interessiert. und je eher sich die Branche gemeinsam auf tragbare Standards eignet, umso besser. Erste Schritte dazu sind schon erfolgt, auch vereinheitlichende Standards für die notwendige Marktforschung.

Auch Thomas Muser sieht den noch stärkeren Austausch der Softwareanbieter aus der Branche als notwendig an. Dass sich die Vermarkter natürlich auch schon für neue Systeme entscheiden, zeigt das Beispiel Goldbach. Horst Brunner sagte auf dem Podium, dass man – zunächst im Testmarkt Österreich – ein neues System einführen werde. Ein Teil der Branche investiert also in Zukunftstechnologien, und hat ein besonderes Interesse daran, dass der Standardisierungsprozess in eine heiße Phase eintritt.

Eines muss sich die Branche abschauen: Sie muss so etwas wie ein Cookie definieren, das überall einsetzbar ist. Der Auftrag also: Das DooH-Cookie muss her.

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