Außenwerbung

Abschied von der Säule – Ströers Pläne für 2015 in Köln

- Ab Anfang kommenden Jahres wird Ströer sein Portfolio an Werbeträgern in der Stadt Köln neu ordnen. Neue CLP-Standorte, zusätzliche ein- und doppelseitige Mega Lights – und der Ausbau digitaler Werbeträger: Der Außenwerber setzt auf Modernisierung. von Thomas Kletschke

CLPs von Ströer in Köln (Foto: Ströer)

CLPs von Ströer in Köln (Foto: Ströer)

Insgesamt enthält der Stadtvertrag mehr als 5.000 Werbeträger auf kommunalem Grund. Geklebte Ganzsäulen sollen ab dem kommenden Jahr verschwinden, teilweise durch Rückbau, aber auch Umbaumaßnahmen zu Allgemeinsäulen und City Light Postern hat Ströer vorgesehen. Eine deutliche Reduzierung im Bereich der Allgemeinsäule gehört zum Prgramm: übrig bleiben werden 500 der bisher 800 Werbeträger. Insgesamt will man eine deutliche qualitative Aufwertung der Werbeträgerlandschaft in der Karnevalshochburg am Rhein stemmen.

Der Fokus liegt dabei auf hinterleuchteten und verglasten Premium-Werbeträgern: Bis zu 300 Premium-CLPs im 8/1-Format sollen verfügbar sein, vorrangig in Innenstadtlage. Mit der Umsetzung des neuen Werbeflächenvertrages in Köln erhält Ströer ab 2015 das exklusive Vermarktungsrecht für hinterleuchtete und verglaste Werbeträger im 18/1-Format auf kommunalem Grund. Auf bis zu 200 der doppelseitigen Mega Light-Standorte wird das Angebot für Agenturen und Werbungtreibende erweitert, zum Teil durch Übernahme von Wettbewerbsstandorten.

Mega Light-Standort in Köln (Foto: Ströer)

Mega Light-Standort in Köln (Foto: Ströer)

Dabei entstehen für die Mega Light-Boards ein Basis-Netz (110 Flächen), ein Premium-Netz (200 Flächen) sowie das Magnum-Netz mit 320 Flächen. Viele Kampagnen können in Köln künftig im 18/1-Format auf Premium-Werbeträgern positioniert werden, ohne Ergänzung durch andere Formate.

Einseitige Mega Lights werden unter Mega Light Select subsummiert. Deren Netz umfasst dann ab Januar weitere 25 Flächen aus dem Top-Segment für die Einzelselektion. Dieses Kontingent wird ab Juli 2015 um 60 Werbeträger erhöht, ab Oktober nochmals um 60. Damit soll der einzelselektierbare Bestand im Laufe des Jahres 2015 um etwa 65 % auf knapp 365 Flächen erhöht werden. Insgesamt möglich ist der Ausbau um bis zu 200.

Bekommt bald digitale Geschwister - Infoscreen an einer U Bahnhaltestelle in Köln (Foto: Ströer)

Bekommt bald digitale Geschwister – Infoscreen an einer U-Bahn-Haltestelle in Köln (Foto: Ströer)

Für Digital-Out-of-Home und Airportwerbung gibt es ebenfalls Neuerungen, die in wenigen Monaten eingeführt werden. Im Sommer gab Ströer erstmals bekannt, dass das Public Video-Netz auch in der Domstadt deutlich erweitert werden soll – jetzt sind weitere Details öffentlich.

Zu diesen digitalen Angeboten laufen aktuell die Vorbereitungen, heißt es beim Außenwerber. Im frequenzstarken Bereich der U-Bahn werden CLPs sowie die klassischen Großflächen eingemottet. In den U-Bahnhöfen ist eine deutliche Erweiterung des digitalen Angebotes um bis zu 147 Flächen sowie der Aufbau von zusätzlichen Mega-Lights möglich. In Köln stehen ab 2015 auch zwei Traffic-CLP-Netze mit je 60 Flächen in den S-Bahnhöfen zur Verfügung.

Darüber hinaus können die CLPs am Airport, die ab 2015 in das Bonner Stadtnetz integriert sind, weiterhin als separates Netz gebucht werden. Das betrifft die von Ströer vermarkteten CLPs in Köln/Bonn, die sich außerhalb des Flughafengebäudes befinden. Die CLPs im Indoor-Bereich von CGN werden nach wie vor über den Flughafen selbst vermarktet.

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