EDEKA übernimmt Tengelmann

Auch das Ende für Digital Signage bei Tengelmann?

- Wie heute bekanntgegeben wurde verkauft Tengelmann die Supermarktkette Kaisers Tengelmann an EDEKA. Tengelmann betrieb zurzeit noch 451 Filialen in Berlin, Ruhrgebiet und München. Die Filialen sollen von den selbstständigen EDEKA-Kaufleuten in den Regionen übernommen werden. Was bedeutet das für das Digital Signage-System? von Peter Beck

Kaiser's Tengelmann setzt auf Displays

Kaiser’s Tengelmann (Foto: Unternehmen)

Die Übernahme ist ein Paukenschlag für den Food-Retail und noch keineswegs sicher. Denn Aldi, Rewe, Lidl und EDEKA beherrschen 85% des deutschen Lebensmitteleinzelhandels. Das Kartellamt muss der Übernahme erst noch zustimmen.

Für die Tengelmann Digital Signage-Lösung würde die Übernahme sicherlich das Ende bedeuten. Denn die Stelen und Displays sind bereits 3 Jahre im Einsatz und werden zur geplanten Übernahme im Sommer 2015 schon die beste Zeit hinter sich haben. Die Digital Sigange Lösung bei Tengelmann wurde seit 2010 unter der Federführung von Netvico mit NEC Displays realisiert. Sie zählt bis heute zu dem besten ganzheitlichen Digital Signage-Projekten im Lebensmitteleinzelhandel.

Die EDEKA-Gruppe setzt wie der Wettbewerber Rewe auf Insellösungen. Jede Region entscheidet unabhängig über ihre digitalen PoS-Systeme. Und am Ende steht es jedem Kaufmann frei diese Systeme einzusetzen oder darauf zu verzichten. Somit verfügt EDEKA bis heute über kein flächendeckendes System. Allein in der Region Nord setzt ein Großteil auf Neo Advertising und in Nordbayern/Thüringen auf Viewento. Wobei sich die Geschäftsmodelle und Netzwerkausprägungen stark unterscheiden.

Wie es nun mit Digital Signage in den 451 Filialen weitergeht wird nun nicht mehr in Mühlheim entscheiden sondern in drei unterschiedlichen EDEKA-Regionen.

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