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Münchner Flughafen bietet virtuellen Rundgang des neuen Satelliten mit 3D-Brille

- Die 3D-Brille bietet eine realitätsnahe Simulation des neuen Satelliten und soll unter anderem für die Vermarktung der Werbeflächen eingesetzt werden. von Jörg Sailer

Visualisierung des Innnenraums des neuen Satelliten am Flughafen München

Visualisierung des Innnenraums des neuen Satelliten am Flughafen München

Das neue Gebäude soll im 3. Quartal 2015 fertiggestellt werden. Für die Vermarktung der Werbeflächen wie auch für die Vermietung an Shop-Betreiber und Gastronomieanbieter bietet der Flughafen München jetzt eine neue 3D-Brille. Damit ist ein virtueller Rundgang möglich, bei dem Gebäudegröße, Raumverhältnisse und Materialien realitätsnah simuliert werde können. Entwickelt wurde die Brille von Inreal Technologies aus Karlsruhe.

Neben der Größe und den Raumverhältnissen können weitere Rahmenbedingungen realistisch dargestellt werden. So zum Beispiel der Wechsel zwischen Tages- und Nachtzeiten, die Passagierfrequenz oder auch die Akustik. Zudem können zusätzliche Informationen zu den einzelnen Flächen eingeblendet werden, wie etwa Größe, Ausstattung oder Zahl der Passagiere.

An Werbemöglichkeiten wird der neue Satellit einiges bieten: Exponat-Flächen, Luftraum- und Wandleuchtkästen, Displays und Stelen. Zudem wird der Zug, mit dem die Passagiere vom Terminal 2 in den neuen Satelliten kommen, bespielt werden. Als Highlight wird auch der neue Tower als Werbefläche dienen.

„Wir könnten mit unseren Werbekunden die klassische Baustellenbegehung mit Helm und Gummistiefeln machen – das passt in meinen Augen aber nicht zu unserem Gebäudekonzept. Der neue Satellit wird ‚state of the art‘ – das soll sich auch in der Vermarktung widerspiegeln“, so Michael Otremba, Leiter Werbung, Medien und Marketing der Flughafen München GmbH.

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