Viscom 2014

Kompakt und klar – eine Viscom der kurzen Wege

- Die Viscom 2014 ist eröffnet. Noch bis zum 07. November sind auch Digital Signage-Anwendungen zu sehen. Im Vergleich zur letzten Frankfurter Viscom vor zwei Jahren sind etwa gleich viele Aussteller vertreten. Ein neues Hallenkonzept schafft zudem mehr Übersichtlichkeit. von Thomas Kletschke

Halle 3.1 am ersten Tag der Viscom 2014 (Foto: invidis.de)

Halle 3.1 am ersten Tag der Viscom 2014 (Foto: invidis.de)

Die Viscom – einst als Pro Vision gestartet – findet seit 2007 unter diesem Namen statt. Über die Jahre konnte die Frankfurter Messe die Anzahl der Aussteller steigern. Präsentierten sich im Jahr 2008 noch 248 Unternehmen, waren es 2012 bereits 327. In diesem Jahr erreicht man diesen Spitzenwert beinahe. Denn 325 Firmen aus 29 Nationen sind 2014 dabei.

Schon zu Beginn des ersten Messetags am gestrigen Mittwoch zeigt sich, dass diese Viscom eine Messe der besonders kurzen Wege ist. Das hat auch damit zu tun, dass man eine neue Halleneinteilung vorgenommen hat. Klarer strukturiert, finden sich B2B-Kunden, Interessenten und Aussteller. Keine Lärmkulisse hindert bei Informationsgesprächen, Vorführungen oder dem ein oder anderen Geschäftsabschluss. Jetzt sind zwei Hallen – nämlich 3.0 und die darüberliegende Halle 3.1 – gebucht. In 3.1 finden Digital Signage und verwandte Themen ihren Platz.

Mehr Aussteller und mehr Publikum finden sich im Ergeschoss (Foto: invidis.de)

Mehr Aussteller und mehr Publikum finden sich im Ergeschoss (Foto: invidis.de)

Die neue Klarheit erkauft man sich mit einem kleinen Nachteil, der aber verschmerzbar sein dürfte: Interessenten, die eigentlich an großen Digitaldruckmaschinen interessiert sind, werden eher selten den Weg nach oben finden. Wer aber Marketing-Tools rund um den und für den PoS sucht, der nimmt gleich die Rolltreppe. Weniger Laufkundschaft und Zufalls-Leads – aber eben eine bessere Basis um mit Entscheidern und Interessierten ins Gespräch zu kommen. Das bestätigen die von uns befragten Aussteller auch unisono.

Ins Gespräch kommt die Branche, die mit kleineren, mittelgroßen und großen Firmen vertreten ist, untereinander und mit den Kunden. Besonders auffällig: Vorträge rund um Digital Signage sind gut besucht. Die Sitzplätze der Treppe für das Auditorium sind gut besetzt. Ein Hinweis darauf, dass das Gros der Signage-Interessierten in Frankfurt vielleicht spezielle Interessen und Fragen hat, einzelne Hersteller und Anbieter besucht – aber sich auch gerne von verwandten Ideen inspirieren lässt, den Mitbewerbern zuhört und vor potenziellen Kunden im Nebenbei pitchen kann.

invidis digital signage jahrbuch 2014/15 auf der Viscom 2014 (Foto: invidis.de)

invidis digital signage jahrbuch 2014/15 auf der Viscom 2014 (Foto: invidis.de)

Auffällig: Die Big Three sind nicht dabei. Weder Samsung, noch LG und NEC haben eigene Stände auf der Viscom 2014. Ein Unterschied etwa zur Düsseldorfer Viscom von 2013. Allerdings ist die Displayindustrie schon vertreten: So sind Philips Signage Solutions sowie Elo als Partner an zwei Ständen vertreten. Die drei großen Marktplayer sowie BenQ ignorieren die Messe allerdings nicht: Auch Mitarbeiter und Führungskräfte dieser vier Unternehmen nutzen den ersten Messetag als Besucher.

Welche aktuellen Projekte die DS-Branche vorstellt und wer nun neu im Markt ist, lesen Sie ab heute früh an dieser Stelle. Dann berichten wir auch über den Digital Signage Best Practice Award, der auf der Messe vergeben wird.

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