ISE 2015

iiyama führt neue PCAP LFDs ein

- Amsterdam | Mit einem stärkeren PCAP-Engagement und einem High Brightness-Touch hat iiyama verschiedene spezielle Umsetzungen auf der ISE 2015 gezeigt. Stetig wird das Portfolio ergänzt. von Thomas Kletschke

Touch-Display von iiyama, das derzeit oft in deutschen Apotheken installiert wird (Foto: invidis)

Touch-Display von iiyama, das derzeit oft in deutschen Apotheken installiert wird (Foto: invidis)

Displayhersteller iiyama hat auf der ISE 2015 zahlreiche neue Modelle gezeigt. Zusätzlich gab es Ausblicke auf Erweiterungen bestehender Serien sowie Beispiele aus Projekten zu sehen.

Aus einem Projekt entstanden ist beispielsweise das Display ProLite T2234MC-HB, ein 2,15″ Display, das mit Projective Capacitive- Technologie arbeitet. Das Besondere an dem IPS-Display mit Standfuß: ganze 1.000 cd/m² an Luminanz werden erreicht. Ein Kunde hatte nach einer entsprechenden High Brightness-Lösung gesucht. Besonders geeignet ist es für den Einsatz in Hotel Lobby-Bereichen, bei denen man Werbung mit starker Hinterleuchtung zeigen kann. Wird die Touchfunktion genutzt, wird die Hinterleuchtung heruntergedimmt.

Die neuen PCAP-Modell bekommen Zuwachs, etwa der 42-Zöller TF4237MSC-B1AG und sein kleinerer 32″-Verwandter. Ab Ende April werden ein 46-Zöller und ein 55-Zöller lieferbar sein, die in Amsterdam schon gezeigt wurden. Merkmale der Serie: Open frame für eine saubere Integration, verwendet werden IPS-Panels.

Ein Display, das in einem Projekt derzeit häufig eingesetzt wird, ist das Modell TH5564MIS-B2AG, das mit einem AMVA3-Panel arbeitet und 10 Punkt-IR-Multitouch auf Toucheingaben reagiert. Besonders in deutschen Apotheken wird die Lösung Rowa Vmotion eingesetzt, die mit Software von Care Fusion läuft. Apotheken-DS-Spezialist View N‘ Vision setzt bevorzugt auf iiyama-Displays. Die gesamte Lösung ist ein virtuelles Medizinfach, das auf dem Display abgebildet und anwählbar ist. Aufgrund der Koppelung mit automatisierten Sortieranlagen werden die ausgewählten Medikamente über einen Schacht ausgegeben – und der Apotheker kann sie dem Kunden übergeben.

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