Google Chrome für Digital Signage

Google kooperiert mit Aopen – Entry Level-Geräte ab Q2/ 2015

- Bereits ab dem zweiten Quartal 2015 will Aopen drei Geräte für den Digital Signage-Einsatz via Google Chrome launchen: einen Player und zwei Small Signage-Displays. Zielmarkt ist Entry Level Signage. von Thomas Kletschke

Chrome OS und Digital Signage: Chromebase Commercial und Chromebox Commercial (Renderings: Aopen)

Chrome OS und Digital Signage: Chromebase Commercial und Chromebox Commercial (Renderings: Aopen)

Wie invidis kürzlich von der DSE 2015 in Las Vegas berichtete, engagiert sich Google nun im Bereich Digital Signage – und zwar über das Chrome OS. Für Android und Digital Signage bedeutet dies, dass der Konzern dem Betriebssystem Chrome nun den Vorzug gegenüber Android als Business-to-Business-Lösung gibt. Aufgrund der Marktmacht von Google ein Punkt, den die Digital Signage-Branche von jetzt an im Blick behalten wird.

Nun gibt es bereits die erste Kooperation, die im Rahmen der Messe verkündet wurde, bei der ein großer Anbieter von DS-Lösungen dieen Schritt mitgeht: Schon in wenigen Wochen – die Rede ist bisher vom zweiten Quartal 2015 – möchte Aopen einen Mediaplayer auf Chrome-OS-Basis sowie zwei Small Signage-Displays launchen, etwa für den Einsatz am Point of Sale.

Bei dem Player handelt es sich um die Chromebox Commercial – laut Aopen wird die Box ein Player im Fanless-Design mit SSD sein. Bei den beiden Small Signage-Displays, die unter Chromebase Commercial vermarktet werden sollen, handelt es sich um Entry Level-Displays in 19″ und 22″, die im Portrait- und Landscape-Format betrieben werden können. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um Displays mit Glossy-Panels. Erste Bilder hat Aopen auf seiner Website veröffentlicht – die für 24/7 gedachten Geräte könnten allerdings anders ausschauen, als auf den bisher veröffentlichten Fotos und Renderings, heißt es.

In einer Ankündigung gibt sich Aopen darüber hinaus optimistisch, was das Wachstum des Digital Signage-Marktes weltweit betrifft: Dieser könne einer Studie von Grand View Research zufolge von aktuell 13,25 Milliarden US-Dollar auf gut 20 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 anwachsen.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.