Tankstellen-Netzwerke

Amscreen verlängert Vertrag mit MRH – und verjüngt Screens

- Im britischen Tankstellen-Netzwerk von Amscreen haben der DooH-Anbieter und die Tankstellenkette MRH ihren Vertrag offenbar vorzeitig verlängert. Neue Screens sollen nun noch zielgenauere Zielgruppenansprachen liefern. von Thomas Kletschke

BP-Tankstelle Wavendon Gate in UK (Foto: BP)

BP-Tankstelle Wavendon Gate in UK (Foto: BP)

Eigentlich hätten Amscreen und MRH – größter unabhängiger britischer Tankstellenbetreiber – noch Zeit gehabt, liefen doch die gemeinsamen Verträge für das DooH-Netz eigentlich noch bis 2017. Jetzt haben die beiden Partner den Vertrag um fünf Jahre verlängert. Zugleich werden die Screens an den MRH-Tankstellen durch neue mit OptimEyes ersetzt.

MRH betreibt unter verschiedenen Marken Tankstellen in Großbritannien, Irland sowie auf Jersey und der Isle of Wight Tankstellen. Dazu gehören Marken fremder Konzerne, die durch Kauf der Tankstellen oder Verkleinerungen konzerneigener Netze hinzugekommen sind, sowie die eigene Tankstellenmarke Torq. Al Brands sind zudem BP, Texaco, Esso sowie Jet Bestandteil der MRH-Forecourts. Ein großer Teil der Tankstellen kam bereits 2004 zu MRH – er stammt aus dem ehemaligen Q8-Netz der britischen Tochter von Kuwait Petroleum.

Seit 2009 sind Amscreen-Displays bei MRH zu finden. Aktuell hat Amscreen insgesamt 365 Screens an den Kassenbereichen der MRH-Forecourts installiert, auf denen Spots von Werbungtreibenden ebenso ausgespielt werden, wie auf die einzelnen Tankstellen und das Netz bezogene Inhalte. Jetzt werden neue 24″ Screens installiert, die mit OptimEyes arbeiten. Mit Hilfe der Measurement-Technologie, die von Quividi stammt, können Merkmale wie Alter und Geschlecht erfasst werden – wichtige Voraussetzung für zielgerichtetere Content-Ausspielung am Point of Sale und Point of Purchase.

Nach Angaben von Amscreen erreicht das UK-weite und 3.765 Displays umfassende Forecourt-Netz, zudem auch die Screens an den MRH-Tankstellen gehören, wöchentlich etwa 27 Millionen Kontakte bei 3,4 Millionen wöchentlichen Zuschauern beziehungsweise Endkunden.

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