DSS Europe 2016

Gold-Standard(s) für DooH

- Die Podiumsdiskussion über den aktuellen Stand bei Multiscreen Metrics zeigte, dass der Markt weiter kommt, aber nach wie vor noch Arbeit vor sich hat. Zudem kommen immer mehr neue Daten-Quellen hinzu, mit denen sich DooH beschäftigen muss. von Thomas Kletschke

Diskutierten auf dem Podium - Florian Rotberg und Tilman Rotberg (Foto: invidis)

Diskutierten auf dem Podium – Florian Rotberg und Tilman Rotberg (Foto: invidis)

Am ersten Tag des DSS Europe 2016 ging es im Track II um DooH Planning and Booking. Mit Diskussion, Panel und Präsentationen wurde die Digital-out-of-Home Welt unter die Lupe genommen. Der Track II startete mit einer Diskussion, die es in sich hat – und zugleich ein Evergreen in der Branche ist: die Frage und die Suche nach einem neuen branchenweiten Standard, der dem der Online und Mobile Welt entspricht.

Auf die Suche nach der Standardwährung in und für DooH machten sich Tilman Rotberg / GfK und Florian Rotberg / invidis bei der Diskussion „Multiscreen Measurement & Metrics – bridging the Gap between Online and Out of Home“.

Eines stellte Tilman Rotberg mehrfach fest: „There is no silver bullet.“ Es sei schwierig, eine für alle Marktteilnehmer in DooH perfekte Lösung bei einem Standard zu finden.Das habe vor allem mit einer Tatsache zu tun: DooH sei eine im Vergeich zu anderen Industrien kleine Gattung.

Dennoch, trotz der also auch für die Branche relativ hohen Kosten würden die Vereinheitlichungsbemühungen immer konkreter. Gemeinsam mit dem DMI sei man große Schritte weiter gekommen, resümierte er den aktuellen Stand.

Das bedeutet natürlich auch:je größer Digital-out-of-Home wird, um so näher ist man dem Ziel. Die Art, wie dann relevante Daten erhoben werden könnten, sei gar nicht so unterschiedlich, wie in der Online und Mobile Welt.  Heute gehe es um eine smarte Kombination verschiedener Daten-Quellen. Vor zehn Jahren habe DooH solche Daten als eines von wenigen Medien zur Verfügung stellen können, aber heute biete jeder Daten an. Die Kombination also macht Daten erst für Werbungtreibende und Agenturen interessant.

Werden Instore PoS Daten denn von diesen akzeptiert, wollte Florian Rotberg wissen. – Ja, selbstverständlich, so die klare Antwort des MaFo-Experten. Vor allem seien diese Daten schnell durch entsprechende Installationen umsetzbar.

Neben dem Blick auf DooH wurde Cross Media ein Thema auf dem Podium. Gibt es überhaupt einen Gold-Standard bei den diversen Medien? – Ja, nach wie vor . Und nach wie vor sei das TV. Gemeinsam mit Online und Mobile könnten Unternehmen ihre Marken-Präsenzen hervorheben, so Tilman Rotberg. Das habe etwa die gemeinsame Studie mit dem DMI in Deutschland gezeigt.

Künftig gehe es Agenturen, Werbungtreibenden und Media Ownern auch darum, Daten von Mobile genauer mit denen von nahezu allen am Markt befindlichen DooH Screens gemeinsam anaylsieren zu können, so die gemeinsame Vision bei den beiden Diskutierenden.

Alle News zum Digital Signage Summit Europe 2016 gibt es hier: Digital Signage Summit Europe // Deutsche News

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