Interactive Screens

Cisco launcht 4K Screen Spark Board in 55″, 70″ Screen folgt

- Erneut kommt innerhalb von nicht mal einem Monat einer der ganz großen Tech Konzerne, der nicht zur Displaybranche gehört, mit einem eigenen Ultra HD Interactive Screen auf den Markt. Cisco launcht zunächst ein 55″ Modell und später einen 70-Zöller, die beide auf die hauseigene Collaboration Suite setzen. von Thomas Kletschke

Collaboration mit dem Spark Board (Foto: Cisco)

Collaboration mit dem Spark Board (Foto: Cisco)

Die Modelljahre 2015, 2016 und 2017 waren für die Anbieter interaktiver Displays erfreulich: Immer mehr Touch in immer mehr Anwendungen, immer mehr auch sehr spezielle Harware wird benötigt. Vor allem der Bereich Collaboration ist für die Displayhersteller interessant. Besonders im Zusammenspiel mit eigener Software und den Lösungen von Spezialisten sowie den marktüblichen Lösungen aus dem Office Bereich, mit denen die Screens nahtlos zusammenarbeiten müssen. Folglich haben sich aus reinen Hardwareherstellern Unternehmen entwickelt, die immer mehr auch selbst in die Entwicklung ge-codeter Intelligenz stecken.

Allerdings erwächst ihnen auch mächtige Konkurrenz, für die man zwar teilweise fertigt, die aber weiter dafür sorgt, dass das Preisniveau tendenziell immer weiter gen Süden rutscht (was natürlich den Endkunden freut). Ähnlich wie kürzlich Google und zuvor Microsoft will nun auch Cisco eigene Software und Hardware im Package verkaufen und drängt nun mit einem eigenem Interactive Ultra HD Screen in den Markt. Damit möchte man traditionellen großen wie kleinen Displayanbietern das Wasser abgraben.

Cisco hat jetzt die neue Version von Cisco Spark vorgestellt, seiner proprietären Collaboration Suite, die Chat-, Konferenz-, Video- und Telefoniefunktionen integriert. Dort werden nun alle Inhalte automatisch gespeichert. Mit der neuen Software kommt nun auch das Cisco Spark Board in den Markt, ein cloud-basiertes digitales Whiteboard mit 55″ oder 70″ Bildschirmdiagonale in Ultra HD Auflösung, 4K Kameras sowie intelligenten Mikrofonen und Lautsprechern. Das Spark Board besitzt Funktionen für Videokonferenzen, Teilen von Inhalten, Präsentationen und Whiteboarding.

Cisco Spark Proximity ermöglicht die automatische drahtlose Vernetzung der auf einem Mobile Device installierten App mit einem Cisco Spark-Raumsystem. Dies funktioniert, sobald der mobile Nutzer den Raum betritt. Mit Proximity wird der Spark Client auf dem Smartphone also von jedem Spark Board oder anderem Cisco-Videogerät automatisch erkannt, sobald er in der Nähe ist. Das bedeutet, man muss sich mit einem Mobilgerät nicht mehr manuell anmelden und jeder Endpoint kann direkt genutzt werden. Wem das zu scary ist: Das Feature lässt sich auch deaktivieren. Desktop-Geräte und Web-basierte Anwendungen können manuell mit dem Raumsystem verbunden werden.

Das 55″ Spark Board lässt sich ab sofort über Cisco Partner bestellen und wird voraussichtlich ab März 2017 ausgeliefert. Auch die 70″ Version soll noch in diesem Jahr verfügbar sein. Der Listenpreis für den 55-Zöller liegt bei 4.990 US-Dollar plus einer monatlichen Gebühr von 199 US-Dollar. Darin enthalten sind Cloud Service, Help Desk und Software-Upgrades.

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