ISE 2017

Donnerwetter-Donnerstag am dritten Messetag

- Amsterdam | Rekordverdächtig, das ist das vorherrschende Fazit vieler am Donnerstagabend. Denn die Messebesucher kommen weiter in großer Zahl, eine internationale, bunte Truppe. von Thomas Kletschke

Vor einem Jahr – Besucher auf der ISE 2016 (Foto: ISE)

Vor einem Jahr – Besucher auf der ISE 2016 (Foto: ISE)

Die ISE 2017 wird an diesem Freitag als die Rekord-ISE schließen. Das erlebt hier jeder: Es war und ist voller, als je zuvor. Manchmal sind auch die Laufwege verstopft, berichten einige. Es gab auch keine Messe-Virusepidemie, was bei den wechselnd frischen und kalten Tagen gut tut. Zumindest haben die, die mit dem Husten zur Messe gestartet sind, inzwischen die Schnupfen-Phase wieder hinter sich.

Der Donnerwetter-Donnerstag beginnt ruhig, aber ab etwa 10 Uhr merkt man wieder, dass es richtig voll ist auf dem Messegelände,. Bei dem Gedränge auf der ISE: toll, dass alles zivilisiert ablief in den ersten drei Messetagen. Das selbst gesteckte Ziel der Messe, 70.000+ Zuschauer, wird sicherlich erreicht werden.

Wer war an Ausstellern dabei, in diesem Jahr? Aus 47 Staaten stammen die 1.193 Aussteller. Mit 579 Unternehmen sind die europäischen Firmen am häufigsten vertreten. Aus Asien kommen 251 Firmen, gefolgt von Nordamerika (116), Naher und Mittlerer Osten (11) sowie Australien und Ozeanien (2). Im Top-Ranking der Aussteller kommt China mit 153 Unternehmen auf den unangefochtenen Platz 1. Gefolgt von: UK (123), Deutschland (114), USA (98) und weiteren Nationen. Zehn Schweizer Unternehmen und acht Firmen aus Österreich stellen ebenfalls auf der ISE 2017 aus.

Die Besucher, die am ersten Messetag erfasst wurden, setzen sich aus Stammbesuchern und Erstbesuchern der ISE zusammen. Etwa 35% waren erstmals als Besucher auf einer ISE, 65% besuchen erneut eine ISE. Mehr als 20% der Besucherinnen und Besucher kommen nicht aus Europa. Aus welchen Nationen stammen die meisten der ISE-Besucher? Niederlande, UK, Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, USA, China oder Spanien.

Die Massen-Aufläufe von Dienstag und Mittwoch sind nicht mehr zu beobachten. Am Donnerstag starten viele erst später ins RAI, das merkte man in den dennoch immer noch gut gefüllten Ausstellungshallen.

Auch beim Rebooking ging es gut weiter. Aussteller auf dem Weg zur ISE, um den Standplatz fürs Folgejahr zu buchen. Immer mehr blau markierte Bereiche auf den Screens zeigen an: im nächsten Jahr ist hier ein Standplatz vermietet.

Das Wetter war alles in allem gnädig, weil kaum Regen. Ansonsten windig. Daher, siehe oben, keine Epidemien. Dafür berichten viele Aussteller, dass sie auf mehr und besser vor-informierte Interessenten treffen. Ebenfalls ein gutes Zeichen. Auch bei Trainings, Vorträgen und Schulungen in diversen Hallen kamen zahlreiche Profis zusammen.

Was ist das interessanteste Ausstellungsstück? Bei vielen hört man: die Sony CLEDIS Wall. Kann man auch wirklich neidlos anerkennen. Schaut hervorragend aus, eine LED Wand mit super Schwarzwerten. Eine proprietäre Technologie von Sony.

In der Kategorie spektakulärster Messeauftritt kann man die Show bei Panasonic gelten lassen: Zu Live Programm wird Projection Mapping auf beweglichen großen Bällen inszeniert. Involviert waren neben Panasonic unter anderem auch d3 sowie zwei weitere Firmen.

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