Digital Signage & Ausstellungen

Digital Signage im San Francisco Museum of Modern Art

- Das 16.000 m² große Kunstmuseum San Francisco Museum of Modern Art setzt seit seiner Wiederöffnung auf interaktives und klassisches Digital Signage um Ausstellungen zu erklären, Zuschauer zu informieren und um seine Förderer ins rechte Licht zu setzen. von Thomas Kletschke

Besucherin im SFMOMA vor einer Video Wall (Foto: Planar)

Besucherin im SFMOMA vor einer Video Wall (Foto: Planar)

Seit 1935 präsentiert das private San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA). Werke aus Fotografie, Malerei, Bildhauerei, Architektur und Design sowie Medienkunst gehört zu den Exponaten. Um das Museum zu renovieren und zu erweitern wurde es 2013 geschlossen. Nach den Arbeiten – dazu gehörte ein Neubau des Architekturbüro Snøhetta – eröffnete es im Sommer 2016 neu.

Im Museum sind zahlreiche Screens in verschiedenen Bereichen installiert (Foto: Planar)

Im Museum sind zahlreiche Screens in verschiedenen Bereichen installiert (Foto: Planar)

Seitdem stehen etwa 16.000 m² an Ausstellungsfläche zur Verfügung – etwa 40% als beim berühmten New Yorker Museum of Modern Art. Das Museums wurde nicht nur erweitert, sondern setzt nun auch auf mehr Technologie. Dazu gehörte die Implementierung von digitalen Video Walls, Screens und Monitoren. Verantwortlich für Planung und Installation war der Integrator BBI Engineering. Der setzte dabei auf Displays von Hersteller Planar. Die gesamte Installation nutzt Displays mit hohen Luminanzwerten von 800 cd/m², durchgehende Full HD-Auflösung und native 4K Content Handling Fähigkeit.

Wo immer sie hereinkommen, kommen die Besucher fast sofort mit einem Screen oder einer Video Wallin Kontakt. Im Erdgeschoss betreten Schulklassen und Teilnehmer spezieller Events das Museum durch einen eigenen Eingang, der eine 3×1 Video Wall (3×1) aus 55″ LCD Displays (Typ: MX55HDS) beinhaltet, die sie begrüßt. Hier werden allgemeine Informationen über das SFMOMA gegeben und die Highlights des Museums kurz vorgestellt.

Auch auf interaktive Elemente legt man Wert (Foto: Planar)

Auch auf interaktive Elemente legt man Wert (Foto: Planar)

Besucher, die das SFMOMA auf dem ersten Stock betreten, gehen zuerst zu den Mitgliedschafts- oder Ticketing-Tischen. Hier werden sie durch 1×3 Video Walls aus PR5580 Screens begrüßt, die auch Ticketpreise anzeigen oder über Sonderaktionen informieren. Hier werden auch die Förderer der privaten Institution vorgestellt. Dazu wird eine 3×2 Video Wall aus LCD Screens des Typs MX55HDU genutzt, eine Präsentationsform, bei mit der schnell jederzeit neue Unterstützer und Spender hinzugefügt werden können.

Im gleichen Stockwerk befindet sich auch eine Video Wall in 6×2 Matrix, für die MX55HDU Displays genutzt werden. Diese zeigt Aktivitäten des Museums selbst, etwa Planung, Entstehung und Installation von Kunstwerken, Aufführungen und Veranstaltungen. Hier können sie gut nachvollziehen, wie etwa die Arbeit der Museumskuratoren aussieht.

Video Wall aus zwölf LCD Screens (Foto: Planar)

Video Wall aus zwölf LCD Screens (Foto: Planar)

Mit einer 6×1 Video Wall aus 46-Zöllern (Typ: LX46HDS) werden digitalen Versionen von Kunstwerken präsentiert. Diese können interaktiv via Touch erforscht werden. Die Displays wurden deshalb mit einem Oberflächen Glas Bonding geschützt. Eine Kombination aus Monitoren der Planar Helium Serie und der Planar RA Serie ermöglicht es Besuchern, auf den 22″ Monitoren detaillierte Videos über eine Vielzahl von Kunstausstellungen zu betrachten und diese Ausstellungserfahrung dann auf der angrenzenden Video Wall durch Interviews mit Künstlern, anderen Kunstexperten und Museumskuratoren zu erweitern.

Im folgenden Stockwerk befindet sich die „Photography Interpretive Gallery“. Diese didigitale Plattform nutzt ein 82″ Display vom Typ PS8250, auf dem Videos zeigen, wie Fotografen ihre Werke oder fotografischen Methoden diskutieren. Ein 70″ Screen (Typ: PS7050) präsentiert Standbilder von fotografischen Kunstwerken, die ausgestellt werden oder sich im Magazin befinden.

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