Displays

Solinger m.i.b. will mit Brandschutz punkten

- Rettungs- und Fluchtwege unterliegen strengen Brandschutzregelungen. Weil davon auch Displays betroffen sind, bietet die m.i.b. feuerfeste MonitorgehÀuse an. von Stefanie Schömann-Finck

Vom Brandschutz in Fluchtwegen sind auch Displays betroffen. Mit seinen Monitoren will m.i.b. die Lösung liefern (Bild: m.i.b. GmbH)

Zwei Jahre hat die Entwicklung gedauert, nun aber seien die Lösungen durch die MaterialprĂŒfungsanstalt fĂŒr das Bauwesen (MPA) zertifiziert und marktreif. „Bildschirme, die brennen oder Rauchgas entwickeln, dĂŒrfen in Fluchtwegen nicht angebracht werden, weil sie großes Gefahrenpotenzial besitzen“, sagte m.i.b.-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jörg Preuß gegenĂŒber dem Solinger Tageblatt.

Genau dort seien laut dem 43-JĂ€hrigen aber oft Displays zur internen Kommunikation oder als Gast- und Wegeleitsysteme gewĂŒnscht. „In vielen öffentlichen GebĂ€uden und Unternehmen sind Monitore als Informationsquelle fĂŒr Besucher oder Kunden aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Allerdings muss man bedenken, dass Monitore elektrische Bauteile sind: Defekte können rasch zu einer Verrauchung der Wege oder zu BrĂ€nden fĂŒhren.“

Als Lösung bietet m.i.b das Monitor-System „Fire“ an. Ein GehĂ€use aus nichtbrennbarem Material sorgt dafĂŒr, dass das Display bei einem Brand eine halbe Stunde lang kein Feuer und keinen weiteren Rauch entwickelt. Das andere GehĂ€use wurde als „schwer entflammbar“ eingestuft, da es kaum brennbare Teile enthĂ€lt. Angeboten werden die GehĂ€use in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen, zwischen 32 und 55 Zoll.

Laut Solinger Tageblatt kommen Anfragen nicht nur von öffentlichen Einrichtungen wie KrankenhĂ€usern oder Schulen, sondern auch von Unternehmen. Preuß spricht von steigenenden die Auftragszahlen. Trotz zunehmender Orientierung ins Ausland liege der Schwerpunkt aber auf der Region, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Laut dem Zeitungsbericht befindet sich m.i.b derzeit in GesprĂ€chen mit der Dependence der EuropĂ€ischen Union (EU) in Berlin.

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