DooH UK

City of London – neuer Channel adressiert Business-Publikum

- Media Owner JCDecaux hat einen speziell auf die Zielgruppe der Pendler in und zur City of London maßgeschneiderten DooH-Channel gelauncht. Zwei renommierte Content-Partner sorgen für relevante Inhalte. von Thomas Kletschke

Wirtschaftsnachrichten sind der Schwerpunkt im City Channel (Foto: JCDecaux)

Wirtschaftsnachrichten sind der Schwerpunkt im City Channel (Foto: JCDecaux)

Die britische Tochter des weltgrößten Außenwerbers hat ein neues Produkt gelauncht, um spezielle Zielgruppen noch besser zu erreichen. Während JCDecaux UK seit einiger Zeit im Bereich der Airportwerbung auf dynamische und landessprachliche DooH Kampagnen am Flughafen Heathrow setzt, und damit vor allem Business-Reiswende adressiert, geht man im Herzen der Finanzmetropole London ebenfalls auf Zielgruppen zu, die ausgabefreudig sein dürften.

Mit dem neuen City Channel adressiert JCDecaux Pendler, die in und zur City of London fahren. Das Netzwerk besteht aus Digital 6 Sheet Screens (Portrait Format) an U-Bahnhöfen an den Standorten London Blackfriars, London Cannon Street, City Thameslink, London Fenchurch Street, London Liverpool Street, London Bridge sowie London Waterloo.

Technisch genutzt wird die hauseigene Plattform SmartContent. Bei den Inhalten nutzt man Kooperationen mit anerkannten News-Lieferanten. Nachrichten aus dem Bereich Wirtschaft und dem Finanzsektor liefert PA (Press Association), mit denen JCDecaux UK schon in anderen Fällen zusammenarbeitet. Weitere spezielle Live Data Feeds stammen von der Nachrichtenagentur Bloomberg, etwa zu aktuellen Währungs-Wechselkursen, Daten zu Staatsanleihen oder aktuelle Edelmetall-Preise. Abgerundet wird der Content um Wetterinfos, die von JCDecaux Dynamic geliefert werden.

Die neuen Content-Channels von JC Decaux sind schlussendlich auch ein Paradigmenwechsel. Bisher setzte man im Gegensatz zu Ströer auf ein reines Digitales Poster Konzept mit typischerweise 6 Spots á 10 Sekunden im Loop ohne redaktionelle Inhalte. Die Abkehr von dieser Werbe-Reinform macht insbesondere an Bahnhöfen auch Sinn – hier kommen Pendler täglich dutzendfach mit den digitalen Flächen in Kontakt. Für eine ausreichende Relevanz sind reaktionelle Inhalte notwendig.

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