Außenwerbung Niederlande

JCDecaux gewinnt 1.000 neue Werbeträger

- In Rotterdam hat JCDecaux eine Ausschreibung gewonnen. Künftig werden dort Werbeträger im Bereich eines der größten Nahverkehrsbetreibers der Niederlande hinzu kommen. Die Zahl der Werbeträger wird nach Angaben der niederländischen Landesgesellschaft bei mindestens 1.000 liegen. von Thomas Kletschke

Street Furniture von JCDecaux in Amsterdam (Foto: JCDecaux)

Street Furniture von JCDecaux in Amsterdam (Foto: JCDecaux)

Wie der börsennotierte Media Owner JCDecaux jetzt meldete, hat das Unternehmen die exklusiven Werberechte für den öffentlichen Nahverkehr von Rotterdam gewonnen.

Der neue Vertrag mit den Rotterdamer Verkehrsbetrieben Rotterdamse Elektrische Tram N.V. (RET) wurde nach einer Ausschreibung geschlossen und gilt fünf Jahre. RET ist einer der größten Nahverkehrsbetreiber in Holland.

Der Vertrag umfasst alle Werbeflächen an Fahrgastunterständen und in der Rotterdamer U-Bahn sowie an Straßenbahnen und Bussen. Er lag seit 30 Jahren in der Hand ein- und desselben Mitbewerbers (bis 2000 Mediamax, später Viacom Outdoor, CBS Outdoor, seit 2013 Exterion Media).

Laut JCDecaux NL kommen damit mindestens 1.000 Lokalitäten mit Werbeträgern ins Portfolio der Firma. Den Angaben zufolge könnten dort bis zu 3.000 kleine Plakate gehängt werden. Zugleich werde man auch Plakate im A3-Format und CLPs anbieten. Auch von einem neuen Billboard-Format ist die Rede. Ob es sich dabei um ein analoges oder digitales Format handelt und wie groß der Anteil der digitalen Werbeträger unter den 1.000 genannten Stellen ist, wurde noch nicht verraten.

Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzender und Co-Chief Executive Officer von JCDecaux, erklärte: „Dass wir den Vertrag mit RET gewonnen haben, bedeutet für unser niederländisches Tochterunternehmen einen Quantensprung. Wir decken damit praktisch die gesamte Palette an Außenwerbemedien in der zweitgrößten Stadt der Niederlande ab und sind erstmals in der Lage, nationalen Werbungtreibenden eine One-Stop-Shop-Lösung anzubieten, die neun von zehn der größten niederländischen Städte umfasst.“

Diese Entscheidung der Rotterdamer Verkehrsbetriebe schaffe für den Konzern günstige Voraussetzungen, weitere Marktanteile im äußerst umkämpften niederländischen Außenwerbemarkt zu gewinnen, so Decaux weiter.

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