LED Signage

NTT Docomo entwickelt das erste Spherical Drone Display

- Schon bald könnte ein neues Gimmick auf Messen und anderen Veranstaltungen für Aufmerksamkeit sorgen: NTT Docomo hat eine Drohne entwickelt, die mit LEDs versehen ist, die sich schnell um die eigene Achse drehen. Das erzeugt einen coolen Bewegtbild-Effekt. von Thomas Kletschke

Das Spherical Drone Display in Aktion (Foto: NTT Docomo)

Das Spherical Drone Display in Aktion (Foto: NTT Docomo)

Mit 3,4 kg ist das jetzt präsentierte LED Drohnen Display bei einem maximalen Durchmesser von 88 cm ein Leichtgewicht, das groß genug ist, um auch auf einige Entfernung hin Menschen in seinen Bann zu ziehen. Nach Angaben von NTT Docomo ist das Spherical Drone Display das weltweit erste seiner Art.

Die Konstruktion besteht aus einem äußeren Rahmen sowie einem inneren Rahmen aus acht curved LED Streifen. Dieser innere Rahmen dreht sich während des Fluges sehr schnell horizontal um die eigene Achse. Dadurch entsteht ein Afterimage-Effekt, der für das Auge die Illusion eines Bewegtbilds erzeugt.

Die von den LED Stripes erzeugten Pixel sind mit 144 x 136 p (Höhe mal Breite) ausreichend, um bewegte Motive wie Schriftzüge, Gesichter und andere Formen abzubilden. Wie das unten eingebettete Video zeigt, sind die Effekte absolut sehenswert. Eine Weltkugel, ein Fußball: alles gut darstellbar.

Das Spherical Drone Display soll bis März 2019 auf den Markt kommen (Foto: NTT Docomo)

Das Spherical Drone Display soll bis März 2019 auf den Markt kommen (Foto: NTT Docomo)

Bei der Konstruktion der Drohne war vor allem der durch die Rotoren entstehende Sog der Luft zu beachten. Außerdem sollte das Gewicht des Displays möglichst niedrig sein. Mit der offenen Konstruktion und den sich sehr schnell drehenden LEDs wurden diese Probleme gemeistert.

Der japanische Mobilfunker NTT Docomo möchte das Spherical Drone Display noch in seinem laufenden Geschäftsjahr vermarkten. Das wäre der Zeitraum bis März 2019. Ob diese Drohne auch außerhalb Japans auf den Markt kommt, erwähnte das Unternehmen nicht. Allerdings werden vertikale Märkte wie Messen, Veranstaltungsorte und Sportstätten als Zielbranchen genannt.

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