Digital Signage Summit Europe 2017

Wichtige Details der Smart City-Keynote des DSS Europe 2017

- München | In der Smart City-Keynote gab Florian Rotberg (Managing Director, invidis consulting) einen Ausblick über aktuelle Smart City-Trends weltweit. Dabei identifizierte er sechs Punkte, die für Smart Citys essentiell sind. von Thomas Kletschke

Die Keynote zum Thema Smart Cities hielt Florian Rotberg (Foto: invidis)

Die Keynote zum Thema Smart Citys hielt Florian Rotberg (Foto: invidis)

Zwar gab es schon vor 25 Jahren das erste Smart City-Projekt – doch erst seit wenigen Jahren setzt sich der Trend weltweit fort. Treiber wie IoT bringen Smart Citys voran, Daten sind insgesamt das wichtigste Element von Smart City-Konzepten. Hinzu kommen weitere Entwicklungen im Bereich Energie und Verkehr wie der Trend zu Photovoltaik und anderen Arten regenerativer Energieerzeugung oder autonome Autos und E-Mobile. Zudem, sagt Rotberg, beginnt Smart City auch mit Sharing, respektive der Sharing Economy. Anbieter wie Uber oder die Bike Rental-Systeme sind nur zwei kleine Aspekte, die zu den meisten existierenden Smart City-Projekten gehören.

In der Keynote stellte Rotberg sowohl bestehende neue Smart City-Projekte vor, den Fortgang älterer Ansätze sowie ganz neue Trends. Dazu gehörten drei bestehende Projekte in Dubai, in Singapur und im spanischen Santander.

Das neueste Projekt in Dubai namens Smart Dubai nutzt drei große Daten-Quellen, von denen zwei öffentlich zugänglich sind. Zu allgemeinen Daten kommen dort noch spezielle Open Data-Quellen hinzu, beispielsweise aus dem Bereich Verkehr.

In Singapur will man nicht nur eine Smart City aufbauen, sondern folgend eine Smart Nation. 80% der Bevölkerung des Stadtstaats leben in großen Wohn-Blocks und Hochhäusern. Dort anfallende Live-Daten über Stromverbrauch oder Wasserverbrauch werden in dem Projekt genutzt genutzt. Hunderttausende von Sensoren sorgen zudem für ein virtuelles 3D-Modell der Stadt und später des gesamten Staats. Ein ambitioniertes Projekt. Dagegen sind ältere Projekte wie das in Santander weniger komplex.

Auch beim Link-Projekt in New York, das im letzten Jahr beim DSS Europe näher vorgestellt wurde, geht der Ausbau weiter. Inzwischen sind 1.000 Stelen installiert, von denen 900 in Betrieb sind. Mit LinkUK wird in Großbritannien auch das Schwester-Projekt weitergehen.

Generell sind Nahverkehrssysteme sowie der Trend zur E-Mobilität wichtige Faktoren für Smart Citys. Das zeigt sich auch bei Fahrrad-Leihstationen, inzwischen oft für E-Bikes mit E-Bike-Ladestationen ausgeführt. Ein besonders großes Tempo legte hier zum Beispiel die Stadt Shangahai vor: Insgesamt 450.000 Fahrräder wurden dort alleine innerhalb von sechs Monaten angeschafft. Mit Photovoltaik-Fahrbahnen wie „Wattway“ gibt es sogar noch wesentlich exotischere weltweite Projekte.

Insgesamt macht Rotberg derzeit sechs Punkte aus, die für Smart City-Konzepte maßgeblich sind:

  • Recognition – Allowing personalized recognition between people and systems
  • Location  – Providing context-aware, location-based information for efficient and engaged movement
  • Sensing – Observing, understanding and anticipating the world around us, from the movement of people to the quality of our environment
  • Transactions – Creating secure, convenient methods to pay for goods and services
  • Connectivity – Linking people to services, resources, amenities and each other
  • Integration – Enabling different systems, information sources and data types to work tog

Der Digital Signage Summit (DSS) Europe ist Europas führende Digital Signage- und DooH-Strategiekonferenz. Der DSS ist ein Joint Venture von invidis consulting und Integrated Systems Events. Veranstaltungsort war am 5. und 6. Juli 2017 das Internationale Congress Center München (ICM). Hier finden Sie weitere Informationen zum Digital Signage Summit Europe 2017.

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