Halbjahreszahlen

Mit Digital erwirtschaftet JCDecaux 15,6% des Umsatzes

- Media Owner JCDecaux hat die Halbjahreszahlen 2017 veröffentlicht. Die Digitalgeschäfte machen inzwischen 15,6% der Umsätze aus – Treiber waren hier erwartungsgemäß UK und die USA. Das LDN-Netzwerk in London verfügt nun über 700 Screens. von Thomas Kletschke

Screen des LDN DooH Netzwerks an der Oxford Street (Foto: JCDecaux)

Screen des LDN-DooH-Netzwerks an der Oxford Street (Foto: JCDecaux)

Der börsennotierte Außenwerber JCDecaux SA hat jetzt seine Halbjahreszahlen 2017 veröffentlicht. Erneut zeigt sich, dass die Digitalisierung im Konzern weiter vorangegangen ist.

Machten bei JCDecaux in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 die digitalen Geschäfte schon 11,5% aus, konnte man sich innerhalb eines Jahres weiter stark in diesem Segment entwickeln. Denn in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 erreichten die Digitalgeschäfte schon 15,6%.

Insgesamt konnte der börsennotierte Konzern im Halbjahr den Umsatz um 1,5% auf 1,641 Milliarden Euro steigern, was einem organischen Wachstum von 0,4% entspricht. Das Wachstum im 2. Quartal beschleunigte sich auf 1,5%. Beim bereinigten operativen Ergebnis ging es allerdings um 3,6% auf 255 Millionen Euro herunter. Auch der Nettogewinn auf Konzernebene geht um 7,8% auf 74,1 Millionen Euro zurück. Für das dritte Quartal 2017 erwartet das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von etwa 3%.

Mit Digital konnte das Unternehmen einige Wegmarken erreichen, wie ein Statement von Jean-François Decaux zeigt, dem Vorstandsvorsitzenden und Co-Chief Executive Officer von JCDecaux: „Das gute Abschneiden unseres Stadtmöbelsegments ist vor allem auf ein sehr kräftiges Wachstum unserer Umsätze im digitalen Bereich zurückzuführen. Hier wirkt die fortschreitende Digitalisierung unserer Stadtmöbel überall auf der Welt und insbesondere in Städten wie London und New York City als Wachstumsmotor.“ Insbesondere in Großbritannien und den USA konnte JCDecaux mit Digitaler Außenwerbung Marktanteile hinzugewinnen.

Die Investitionen in DooH sorgen auf der Einnahmeseite für weitere Freude. „Im Einklang mit unseren Erwartungen verbesserte sich die operative Marge im Stadtmöbelsegment um 100 Basispunkte auf 23,4%. Diese Steigerung verdanken wir zum einen dem kräftigen Wachstum der digitalen Umsätze im Zuge unseres Vertrages über die Fahrgastunterstände in London, wo wir inzwischen fast 700 digitale 84-Zoll-Displays implementiert haben, und zum anderen den positiven Auswirkungen der laufenden Restrukturierung von CEMUSA.“

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