Digital Signage-Flagships

Neuer Telekom Flagshipstore mit Brezel und Bezel

- Nach einjähriger Bauzeit öffnete Anfang August der Telekom Flagshipstore am Münchner Marienplatz 22 die Pforten auf einer über 300 qm großen Verkaufsfläche. Die exponierte Lage am Marienplatz war für die Telekom Anlass, hier ein neues Designkonzept zu realisieren, das auf seine Art einzigartig in Deutschland ist. von Florian Rotberg

Telekom Marienplatz (Foto: Telekom)

Telekom Marienplatz (Foto: Telekom)

In direkter Nachbarschaft zu den Marktbegleitern Vodafone und Telefonica hat nun die Telekom ihren neusten Flagshipstore eröffnet (Foto-Galerie Lepel & Lepel). Das Shopdesign und die Servicekonzepte wurde sehr ansprechend und mit lokaler Note realisiert. Die Telekom folgt damit dem Trend, internationalen Marken einen lokalen Anstrich zu geben. Mit „Servus München“ werden die Kunden persönlich und digital begrüßt. Stilisiertes Alpenpanorama in Magenta, Smart-Home-Lounge in modern-bayrischer Gemütlichkeit und lokale Inhalte in der VR-Lounge.

Anstelle von Laptop und Lederhose gibt es bei der Telekom Brezel und Bezel. Denn auch das muss erwähnt werden, zum Thema Digital Signage blieb es bei den bekannten Samsung Displaywalls mit (zu)viel Bezel. Auch der Content auf den Digital Signage-Walls oberhalb der Produktwände bietet keine wirkliche Revolution. Aber die Integration von digitalen Touchpoints und Produktwänden hat sich offensichtlich bewährt. Denn schon seit vielen Jahren sind die kombinierten Display- und Produktwalls bundesweit Standard. Für einen Flagshipstore hätte man vielleicht auch bei Digital Signage etwas mehr Innovation gewünscht.

Neu und erwähnenswert sind die Virtual-Reality-Lounge mit VR-Brillen die sowohl Telekom als auch Content der lokalen Sightseeing Highlights präsentieren. Zur Eröffnung brachte auch ein Video-basierter Serviceroboter viel Aufmerksamkeit. Dieser war bei unserer Site-Inspection in der vergangenen Woche allerdings nicht auf der Fläche sichtbar.

Das Innendesignkonzept überzeugt, die digitalen Innovationen sind überschaubar dafür aber auch weitesgehend skalierbar. Überraschend gut wurde das Apple Produktportfolio integriert. In der Regel sind die eigenständigen PoS-Elemente von Apple, Samsung, Huawei und anderen Hardwareherstellern ein Fremdkörper.

Telekom Marienplatz (Foto: Telekom)

Telekom Marienplatz (Foto: Telekom)

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