Digital Signage & Ausstellungen

Let there be more Light – Pink Floyd-Ausstellung im Museum

- Die erste internationale Ausstellung über die Band Pink Floyd nutzt AV-Technologien, dreidimensionale Exponate und intelligentes Lighting Design. Mit Schatten und Licht erreichen die Macher die größte Wirkung. von Thomas Kletschke

Pink Floyd Ausstellung – insgesamt 350 Exponate sollten in Szene gesetzt werden (Foto: LD Communications)

Pink Floyd Ausstellung –
insgesamt 350 Exponate werden in Szene gesetzt (Foto: LD Communications)

Das Victoria & Albert Museum (V & A Museum) in London ist das Ausstellungs-Mekka für Freunde der Pop-Kultur. In dem 1852 eröffneten Museum, das mit Gipsadrücken begann, haben schon vor langer Zeit Themen und Icons der Popkultur Einzug erhalten, und die weiteren Sammlungen erweitert. Außer dem David von Michelangelo finden sich auch ausgefallenere Exponate in der Sammlung, etwa ein mechanischer, mordender und musizierender Tiger aus dem 18. Jahrhundert oder schlichte Schuhe von Doc Martens aus dem 20. Jahrhundert.

Bei so viel Bandbreite und Skurrilität war klar, dass auch die Band Pink Floyd ein Thema für die seit Anfang 2017 von Tristram Hunt geleitete Institution werden würde. Im Mai eröffnete die Ausstellung „The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“, die noch bis Anfang Oktober 2017 zu sehen, hören und erleben ist (vgl. auch das unten eingebettete Video). Die Planungen dafür fanden noch unter der vorherigen Museumsleitung statt, dem vor wenigen Wochen und leider viel zu früh verstorbenen Kulturwissenschaftler Martin Roth.

The Dark Side of The Moon – Licht und Schatten spielen eine große Rolle (Foto: LD Communications)

The Dark Side of The Moon – Licht und Schatten spielen eine große Rolle (Foto: LD Communications)

Frei nach dem alten Pink Floyd-Song „Let there be more light“ – in dem außerirdische UFOs, LSD-Erfahrungen / Beatles-Referenzen und tatsächlich wohl auch ein Lichttechniker der Band besungen werden – haben auch die Macher der Ausstellung dem Lighting Design besonderes Augenmerk geschenkt. Licht und Schatten spielen bei der Inszenierung eine ebenso große Rolle, wie Bewegtbild-Installationen auf Screens und via Projektion.

Selbst Mysterien-verliebte 70er-Jahre-Bands haben ihre CI: Aubrey „Po“ Powell ist Creative Director von Pink Floyd, steht für die optische Inszenierung auf Plattencovern sowie bei Konzerten und hat deshalb auch die Ausstellung kuratiert. Auch Roger Waters, David Gilmour und Nick Mason höchstpersönlich hatten bei der Konzeption ein Wörtchen mitzureden. Das eigentliche Exhibition Design übernahmen Stufish Entertainment. Für die Lichtplanung waren die Experten von Woodroffe Bassett Design zuständig.

Another Brick in the Wall darf in der Ausstellung nicht fehlen (Foto: LD Communications)

Another Brick in the Wall darf in der Ausstellung nicht fehlen (Foto: LD Communications)

Als Integrator für das Lighting zeichnen White Light Ltd. verantwortlich. Um die 350 Exponate der Ausstellung in Szene zu setzen wurden verschiedene Leuchtmittel verschiedener Hersteller wie Electronic Theatre Controls genutzt, darunter auch LED. Dazu gehören:

  • ETC Source Four Minis
  • ETC Source Four Irideons
  • ETC ColourSource LEDs
  • ETC Source Four Fresnels
  • Chauvet Ovation LED Profiles
  • Philips Color Kinetics iW Fuse Powercores
  • KKDC Global TiMi 504s
  • Selecon Fresnels
  • LED-Birdies
  • 250m an eigen produziertem LED-Band

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