Digital Signage-Branche Nordics

ZetaDisplay kauft Anbieter von Instore Radio

- Der Konsolidierungskurs in der Branche geht weiter: Der schwedische Digital Signage-Experte Zeta Display kauft erneut ein. Diesmal investiert das Unternehmen in einen Anbieter für Instore Radio. von Thomas Kletschke

Norwegens größte Bank DNB setzt seit Jahren auf Digital Signage sowie Instore Radio (Foto: Liveqube)

Norwegens größte Bank DNB setzt seit Jahren auf Digital Signage sowie Instore Radio (Foto: Liveqube)

Liveqube aus Norwegen ist das jüngste Pferd im Stall des börsennotierten schwedischen Digital Signage-Experten Zeta Display. Wie der Firmenname der Neuerwerbung verrät, hat Zeta dieses Mal eine Firma gekauft, die mit Instore Radio im Markt ist.

Die Erwerbung ist Norwegens größter Anbieter von Streaming-Musik für Einzelhändler, die am Point of Sale auf Audio setzen. Das Unternehmen ist auf einem wachsenden Markt zusammen mit anderen wie Spotify Business tätig. Zum Kundenstamm von Liveqube gehören Ketten wie Burger King, 7-eleven oder Nordic Choice Hotels. Auch die Bank DNB setzt seit 2014 auf die Audio-Ansprache. Im Jahr 2017 wird das übernommene Unternehmen voraussichtlich 11 Millionen Norwegische Kronen umsetzen – umgerechnet rund 1,18 Millionen Euro. Etwa 30% der Umsätze macht die neue Tochter bereits außerhalb des norwegischen Heimatmarktes.

„Liveqube wird in allen Ländern in denen Zeta Display tätig ist, in die bestehende Organisation integriert“, sagt Leif Liljebrunn, CEO Zeta Displays. Bei der Lösung von Liveqube handelt es sich um eine gut skalierbare Cloud-Software.

Im Zusammenhang mit dieser Akquisition und den vorangegangenen Käufen äußerte sich Liljebrunn auch zu den Plänen, Zeta Display von seiner bisherigen Notierung im Nasdaq First North Index zu einer im Index Nasdaq Small Cap notierten Gesellschaft zu formen. Der große Vorteil: die vergrößerte Reputation bietet bessere Möglichkeiten, Fremdkapital von kleineren Fonds und anderen institutionellen Anlegern einwerben zu können.

Generell sieht Zeta Display in den kommenden fünf Jahren besonders in der Retail-Welt einen Wandel zu noch mehr kleinen stationären Stores, die via Multichannel und Omnichannel die traditionell getrennten Kanäle E-Commerce und Store weiter miteinander zu verzahnen.

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