Digital Signage-Software

NEC pusht Raspberry Pi, kooperiert mit Screenly

- Hersteller NEC Display Solutions Europe kooperiert nun mit dem Digital Signage-Softwareanbieter Screenly sowie der hinter dem Ubuntu Linux-Betriebssystem stehenden Firma Canonical. von Thomas Kletschke

Screen von NEC mit Raspberry Pi Modul (Foto: NEC)

Screen von NEC mit Raspberry Pi Modul (Foto: NEC)

Digital Signage mit dem Raspberry Pi wird von NEC seit einiger Zeit als Option angeboten. Neben dem Engagement bei der Hardware nimmt die Software dabei einen großen Stellenwert ein. Deshalb gibt es mehrere Partnerschaften, die NEC mit Anbietern von Digital Signage-Software eingegangen ist, die Raspberry Pi als Teil ihrer Lösungen einsetzen.

Nun kooperiert man deshalb mit Canonical, dem Unternehmen hinter Ubuntu Core, und mit Screenly, einer Digital Signage-Software für Raspberry Pi. Damit verfügt der US-Hersteller Screenly nun auch in Europa über eine Basis, um seine Lösung in nennenswertem Umfang am Markt positionieren zu können.

Die neue Kooperation mit dem Displayhersteller erlaubt Installationen mit den 40″ bis 55″ großen Large Format Displays der P- und V-Serie von NEC. Zusammen mit dem Raspberry Pi Compute Module 3 (CM3) sorgen sie für hochwertige visuelle Inhalte in einem integrierten Paket für professionelle AV-Anwendungen.

Wenn es um den Einsatz von Signage-Lösungen in professionellen Umgebungen geht, ist nicht nur die Wiedergabeleistung entscheidend. Auch das Benutzererlebnis sowie die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verwaltbarkeit der Plattform insgesamt sind ausschlaggebend. Der Player gewährleistet die einwandfreie Wiedergabe von Full HD-Videos, Bildern und Websites, inklusive Fernwartung. Durch die Kombination von Screenlys Content Management System und der flexiblen API kann Screenly sowohl als Stand-alone-Lösung als auch integriert in IoT-Lösungen oder in komplexeren Systemen eingesetzt werden. Mit zusätzlichen Sensoren können Nutzer ihre Inhalte zudem kontextualisiert und für den Betrachter relevant gestalten.

Als OS setzt man auf Ubuntu Core, eine Minimalversion von Ubuntu, die für das Internet of Things und Embedded Devices gedacht ist. Es bietet Over-the-Air-Updates, integrierte Sicherheitseinstellungen und die Möglichkeit für zusätzliche Funktionen und Monetarisierung durch Snaps – das universelle Linux-Packaging-Anwendungsformat. Automatische Updates vereinfachen den Prozess für Unternehmen, die Installationen an verschiedenen und weit voneinander entfernten Standorten betreiben. Die sichere Plattform verhindert, dass die Kontrolle von Dritten übernommen werden kann sowie potenzielle Angriffe. Ubuntu Core wird auf dem Raspberry Pi Compute Modul 3 vollständig unterstützt, für eine kostengünstige, sichere und erweiterbare Plattform.

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