DooH Skandinavien

So will Visual Art zum Marktführer in Nordics werden

- Mit dem Erwerb von City Media aus Dänemark und von Global Agencies in Schweden kann Visual Art seine Position in Skandinavien weiter ausbauen. Strategisches Ziel: größter DooH- und Digital Signage-Anbieter in den Nordics zu werden. von Thomas Kletschke

City Clock in Stockholm (Foto: Global Agencies)

City Clock in Stockholm (Foto: Global Agencies)

Das strategische Ziel bei Visual Art: Bis zum Jahr 2022 will das Unternehmen der größte Anbieter von Digital-out-of-Home und Digital Signage in der Region Nordics werden. Aktuell weist Visual Art jährliche Sales von 40 Millionen Euro aus. Neben organischem Wachstum sind Zukäufe Teil des Plans.

Visual Art ist in 15 Ländern aktiv. Regionale Schwerpunkte des Business liegen in Schweden, Dänemark, Norwegen, UK und Deutschland. Bereits jetzt ist Visual Art der Anbieter mit dem größten Digital-out-of-Home Netzwerk in Schweden (Firmenangabe). Beispielsweise hält die Firma exklusive Werberechte an den schwedischen Bahnhöfen.

Mit zwei Zukäufen in Dänemark sowie in Schweden hat Visual Art nun erneut sein DooH-Portfolio vergrößert.

Mit dem Erwerb von City Media hat man für einen ungenannten Preis einen der vier größten Außenwerber Dänemarks gekauft. Nach Firmenangaben steht das Portfolio der in Kopenhagen ansässigen Firma City Media für 80% des dänischen Marktes an großformatigen DooH-Medien („high impact large format media“).

Und auch in Schweden war Visual Art jetzt auf Einkaufstour: Global Agencies, die 250 DooH-Screens in Schweden betreibt – ein guter Teil davon im Großraum Stockholm – ist nun ebenfalls eine Company von Visual Art. Neben 60 City Clocks (DooH-Screens und andere OoH-Werbeträger in Verbindung mit Uhren) in Stockholm und 95 vergleichbaren Screens in Golf Clubs sind weitere 100 Screens in zehn Großstädten Teil des Portfolios. Bei den City Clocks wird die Digitalisierung vorangetrieben, da bislang nur 20% von ihnen digital sind.

Derzeit arbeiten weltweit 117 Menschen für Visual Art. Insgesamt 20.000 Screens werden betrieben. Zudem ist die Content-Kreation ein wichtiges Standbein der Firma.

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