Airportwerbung

Flughafen München bietet Werbekunden neues Info-Tool

- Der Airport München hat ein neues 360° Tool. Mit dem „CA Online Konfigurator“ kann man sich noch schneller und besser über die verschiedenen Möglichkeiten der Werbung und sonstigen relevanten Business-Umfelder des Flughafens informieren. von Thomas Kletschke

Das Online-Tool kombiniert Realaufnahmen mit virtuellen Bildern und Bewegtbildern (Foto: Flughafen München)

Das Online-Tool kombiniert Realaufnahmen mit virtuellen Bildern und Bewegtbildern (Foto: Flughafen München)

Zur vernetzten Vermarktung des gesamten Commercial Activities (CA)-Portfolios nutzt der Flughafen München ab sofort ein digitales Vermarktungs-Tool, den CA Online Konfigurator. Dieser ermöglicht über einen zentralen Content-Hub 360° Einblicke in potentielle Shopping-, Gastro-, Werbe- und Parkflächen am Münchner Airport. Entwickelt wurde die Anwendung speziell für den Flughafen von Inreal Technologies aus Karlsruhe.

Durch den virtuellen Rundgang kann der Kunde über die neue Verkaufsunterlage sämtliche Möglichkeiten der individuellen Inszenierung und Präsentation vor Ort virtuell begutachten. Die Kombination aus realen Bildern, Kurz-Videos und 3D-Animationen, die über einen personalisierten Link zur Verfügung gestellt werden, erzeugt eine realitätsnahe Simulation.

Via Google-Maps wird zusätzlich die lokale geografische Position eingespielt, ergänzt um Key Facts und Infos zu Ansprechpartnern. Jeder Rundgang ist damit individuell: So können beispielsweise Werbeflächen mit der aktuellen Kundenkampagne belegt oder neben dem Shop auch die anmietbaren Parkflächen aufgezeigt werden. Das Tool ist auf alle Endgeräte abgestimmt und arbeitet je nach Wunsch in deutscher oder englischer Sprache.

Damit werden die von der Fachabteilung der Flughafengesellschaft bislang genutzten Exposés in PDF-Form eingemottet.

Der Flughafen München ist allerdings nicht in allen Belangen digitaler Vorreiter (auch wenn man das gerne von sich behauptet) – insbesondere im Bereich DooH bieten andere innovativere und flächenmäßig größere Touchpoints. Mit dem videobasierten Reisenden-Informationssystem InfoGate und dem GTG LED-Tower war München mal Innovationsführer. Das hat leider in den vergangenen Jahren etwas nachgelassen.     Hinter den Kulissen im B2B-Bereich ist der bayrische Airport allerdings seit Jahren weiterhin Spitze: Indoor Street View, location-based Mobile-Lösungen und weitere dutzende hauseigene B2B-Lösungen, von denen der Reisenden nicht viel mitbekommt.

Jeder virtuelle Rundgang ist individuell (Foto: Flughafen München)

Jeder virtuelle Rundgang ist individuell (Foto: Flughafen München)

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