Projection Mapping

Video Mapping beim 57. Hessentag

- Mit Video Mapping, Holografie und Sound nutzte der Hessentag 2017 in Rüsselsheim besonders ansprechende AV-Effekte für die Abendveranstaltungen. von Thomas Kletschke

Hessentag 2017 – Projection Mapping auf der Fassade und Holografie auf der Bühne (Foto: Gahrens + Battermann)

Hessentag 2017 –
Projection Mapping auf der Fassade und Holografie auf der Bühne (Foto: Gahrens + Battermann)

Zum 57. Mal fand vom 9. bis 18. Juni der alljährliche Hessentag statt. Gastgeber in diesem Jahr war die Stadt Rüsselsheim am Main. Getreu einem der Leitthemen der Stadt – „Von der Arbeiterstadt zur Denkfabrik“ – erzählte abends jeweils eine Abschlussshow mit Holografie und 3D-Video-Mapping auf der Fassade des Rathauses die Historie und die Entwicklung der Stadt Rüsselsheim.

Im Jahr 1961 wurde der Hessentag aus der Ursprungsidee heraus, Zuwanderern das Bundesland Hessen in seiner Vielfalt und Kultur näherzubringen, gegründet. Heute hat sich die Großveranstaltung zu einem vielseitigen Fest für Jung und Alt gewandelt. Mit unterschiedlichsten Programmpunkten ist die zehntägige Veranstaltung ein Ort der Begegnung und ein wichtiges Ereignis für das Bundesland Hessen.

Zum Abschluss eines jeden Veranstaltungstages sollte eindrucksvolle Aktion stattfinden, die den Besuchern in Erinnerung bleiben würde. Die Agentur Marketing4D schlug eine Show vor, die eine beeindruckende Projektion mit den Themenschwerpunkten der Stadt Rüsselsheim zum Hessentag 2017 verbinden würde. So entstand in Kooperation mit dem technischen Dienstleister Gahrens + Battermann das finale Konzept, Projection Mapping und Holografie zu kombinieren.

Eine 8 x 5 m große Projektions-Leinwand aus durchlässigem Gaze-Stoff, die sich auf einer Rundbogenbühne vor dem Rathaus befand, diente als Projektionsfläche für die Holografie. Ein Akteur, der hinter der Leinwand positioniert war, interagierte punktgenau mit der Aufprojektion. Die einzelnen Dramaturgie-Punkte der Show wurden mit der Holografie eingeleitet und gingen fließend in die Fassadenprojektion über, die auf 44 x 11 m Fläche stattfand. Alle Elemente der zehnminütigen Vorstellung wurden mit passender Musik untermalt und von informativen Einschüben einer futuristischen Roboterstimme unterstützt worden.

Die Fassade des Rathauses wurde zur Spielstätte (Foto: Gahrens + Battermann)

Die Fassade des Rathauses wurde zur Spielstätte (Foto: Gahrens + Battermann)

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