Digital Signage

Technik schlägt Mensch – Mehrwert von Sensoren

- Sensoren und Sender sind schon seit Jahren Standard in Digital Signage Konzepten. Doch in der Regel werden sie eingesetzt um Interaktivität zu ermöglichen. Der britische Digital Signage Anbieter Esprit Digital hat nun das neue Sensor-basiertes Feature Clear Space eingeführt. Eine pfiffige Lösung die viele Digital Signage Netzwerke benötigen. von Peter Beck

Westfield US Mall Esprit Digital Stelen (Foto: Esprit Digital)

Westfield US Mall Esprit Digital Stelen (Foto: Esprit Digital)

Unsere Site Inspection bei Tengelmann waren oft eine Qual. Das System, die Stelen und der Content überzeugten, aber Retail Reality sorgte für maßlosen Frust. Digital Signage Stelen auf der Verkaufsfläche waren regelmäßig zugebaut durch Aktionsdisplays. Pappbasierte POS-Ständer mit Ketchup, Osterhasen oder Getränken blockierten teilweise bis komplett die Sicht auf die Tengelmann-Stele. Fehlende Verantwortung der Filialleitung oder nur Desinteresse – in jedem Fall war die Wirkung der nicht ganz günstigen Signage Installation oft bei null.

Remote-Management Lösungen ermöglichen flächendeckend die Beobachtung und Steuerung der Technikplattform sowie des Contents. Eine blockierte Stele konnte bisher nicht remote entdeckt werden. Eine Herausforderung die wir hunderte Mal bei Filialisten entdeckt haben.

Esprit Digital hat nun Clear Space erstmalig flächendeckend bei Westfield Malls in den USA eingeführt. Eine patentierte Sensor Lösung oberhalb der 75“ LG Screens scannt den vordefinierten Raum vor der Stele auf Sicht-einschränkende Gegenstände. Sobald eine Sichtblockade entdeckt wird meldet der Sensor den Vorfall in den Control-Room. Mitarbeiter vor Ort können dann zur Beseitigung der Gegenstände gerufen werden.

Ein insbesondere für DooH sinnvolles sensor-basiertes Feature.

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