Airportwerbung

Ausgerechnet vor Weihnachten – Angry Bags

- Advents- und Weihnachtszeit: eine der Saisons, in der gerne mal Gepäck verloren geht. Flughafenbetreiber Paris Aéroport zeigt mit seinen Angry Bags, dass die Hartschalen und Weekender auch ein Seelenleben haben. von Thomas Kletschke

Sagt mehr als tausend Worte – ein Angry Bag (Foto: Human to Human)

Sagt mehr als tausend Worte – ein Angry Bag (Foto: Human to Human)

„Please do not leave your baggage unattended“, so oder ähnlich flötet oder knarzt es aus den Lautsprechern auf Bahnhöfen und an Flughäfen weltweit. Ist der Koffer erst einmal irgendwo abgestellt, wird er schnell wieder einkassiert.

Nun schlagen die gebeutelten Seelen zurück. Denn Bordkoffer aus Aluminium, große mit Aufklebern beklebte Hartschalen-Monster und kleine Weekender suchen ebenso ihre Besitzerinnen und Besitzer wie Handtaschen oder kleine Rucksäcke für den Tages-Trip.

Bedeutet: jede Menge bürokratischen und Sicherheits-Aufwand. Flugverspätungen für Passagiere und höhere Kosten für den Airport-Betreiber. Um dies zu kommunizieren setzt der Werbungtreibende Aéroports de Paris in einer klassischen Kampagne an seinen Flughäfen. Dazu sind drei für sich sprechende Motive mit griffigen Slogans im Einsatz. Das passt, denn Aéroports de Paris betreibt die drei drei Flughäfen ( Paris Charles de Gaulle , Paris-Orly und Paris-Le Bourget ).

Verspätungen durch verlassene Gepäckstücke kommunizieren die drei Motive. Als Kreativagentur zeichnet Human to Human France aus Paris verantwortlich. Die kennen sich beim Thema aus, für den Nahverkehrsbetreiber RATP setzten sie das Thema bereits ebenfalls um – ziemlich genau vor einem Jahr.

Ebenfalls nicht gut drauf (Foto: Human to Human)

Ebenfalls nicht gut drauf (Foto: Human to Human)

Ein vorwurfsvoller Gescihtsausdruck (Foto: Human to Human)

Ein vorwurfsvoller Gescihtsausdruck (Foto: Human to Human)

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