Digitale Außenwerbung Paris

Neue Ausschreibung, neues Glück

- In der Stadt Paris muss erst ein neues Ausschreibungsverfahren für Klarheit sorgen, welcher Media Owner spätestens ab Sommer 2019 digitale Stadtmöbel vermarkten wird. von Thomas Kletschke

Gerichtsentscheidung – Symbolbild (Foto: Pixabay / vanna44)

Gerichtsentscheidung (Foto: Pixabay / vanna44)

Wie im Januar berichtet, mussten JCDecaux und die Stadt Paris eine Ausschreibung sowie einen Zwischen-Vertrag für die während einer Ausschreibung mögliche laufende Weitervermarktung von Street Furniture unterbrechen – Frankreichs höchstes dafür zuständiges Gericht hatte Einwände, nachdem die Konkurrenz geklagt hatte.

Noch im Februar hat der zuständige Conseil d’Etat klargestellt: Auch bei Werbeausnahmen muss sich die Stadt Paris an die sonst gültigen Vorschriften zu Ausschreibungen und Neuausschreibungen halten. Bedeutet: Der Zwischen-Vertrag über etwa 20 Monate mit JCDecaux ist nichtig. Deshalb werden die 1.630 CLPs und DooH-Screens weiter nicht bespielt.

Die Stadt Paris teilte mit, dass sie damit rechnet, dass spätestens ab Sommer 2019 ein neuer Vertrag in Kraft treten könnte.

Media Owner JCDecaux sprach in einem Statement von einem Verlust „von mehreren zehn Millionen Euro über 20 Monate“ (Laufzeit) für die Stadt.

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