ISE 2018

Planar und Leyard wollen LCD-Videowalls revolutionieren

- Auf der ISE 2018 werden Leyard und Planar die dritte Generation der hauseigenen Clarity Matrix Videowand-systems vorstellen. Verbessert wurden etwa das Video Processing, Installationsmöglichkeiten und Funktionen zum Management der Videowalls. von Thomas Kletschke

Clarity Matrix G3 Video Wall mit Screens in einer 3x3 Matrix (Foto: Planar)

Clarity Matrix G3 Videowall mit Screens in einer 3×3 Matrix (Foto: Planar)

Die ISE 2018 findet vom 6. bis 9. Februar 2018 im RAI Exhibition Centre in Amsterdam statt. Leyard und Planar sind in Halle 12, am Stand 12-H80, zu finden.

Ab Anfang 2018 soll Clarity Matrix G3 weltweit ausgeliefert werden. Auf der Messe in Amsterdam werden die Features der Fachöffentlichkeit genauer vorgestellt. Wie bei Clarity Matrix G2 bietet die neue Generation Rahmenbreiten von 1,7 mm. Als Screens stehen bei Clarity Matrix G3 Standard- und High Brightness-Modelle in 46″ und 55 “ zur Verfügung. Optional sind das Schutzglas Planar ERO (Extended Robustness and Optics) oder Erweiterungen für passives 3D und interaktive Multitouch-Anwendungen. Clarity Matrix G3 unterstützt die neuesten 4K-Konnektivitätsstandards, einschließlich HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2.

Bei der Installation wird das Montagesystem Planar EasyAxis genutzt, das laut Hersteller weiterhin die branchenweit niedrigste Bau- beziehungsweise Installationstiefe erlaubt und integrierte Service-, Zugriffs- und Feineinstellungen bietet.

Herzstück der neuen Generation ist die integrierte Videowand-Verarbeitung mit dem Clarity Matrix G3 Video Controller. Der Hersteller bezeichnet Clarity Matrix G3 als die erste LCD-Videowandlösung auf dem Markt, die fortschrittliche Videoverarbeitung direkt in das Produkt integriert.

Der neue Videowall-Controller erlaubt eine integrierte Videowand-Skalierung für einen einzelnen Quelleingang über 6K Auflösung (5.760p x 3.240p) hinaus mit der Processing-Lösung Planar Big Picture Plus. Externe Videoprozessoren oder Audio- / Video-Switches werden nicht benötigt. Nutzer können mehrere 4K@60Hz-Signale über eine ganze Videowand oder separate Abschnitte innerhalb einer Videowall skalieren. Inhalte aus einer größeren Anzahl von unabhängigen Quellen können angezeigt werden, ein kleineres Bild über ein größeres Bild gelegt werden und mit Picture-in-Picture (PiP) bis zu vier verschiedene Bildquellen in einem einzigen Display mit 4K-Quadview integriert werden.

Das System wird standardmäßig mit der Leyard WallDirector-Software ausgeliefert, die die Einrichtung, Konfiguration, Bedienung und Überwachung von Videowänden vereinfacht. Die web-basierte Benutzeroberfläche erkennt Komponenten wie die Display-Konfiguration, die Stromversorgungsmengen und die Quelleneingänge automatisch und verkürzt die Zeit für die Konfiguration einer komplexen Videowall. So können Quellen per Drag-and-Drop auf die Videowand-Leinwand gezogen und deren Größe und Position verändert werden. Voreinstellungen können Videowandfenster-Layouts abrufen, sodass Inhalte auf einer Videowand schnell konfiguriert werden können. Mit dem Leyard WallDirector kann der Status aller Video Wall-Komponenten von einem zentralen, lokalen oder Remote-Standort aus überwacht werden.

Clarity Matrix G3 nutzt ein neu entwickelts Remote-Netzteil – Abwärme, Geräusche und zusätzliches Gewicht wird in einen belüfteten Rackraum ausgelagert. Die neue Stromversorgung bietet die dreifache Leistungsdichte pro Rack-Einheit gegenüber früheren Versionen und minimiert so die Anforderungen an die Rack-Einheit. Mit n + 1-Redundanz, Hot Swap-fähigen Leistungsmodule und Redundanz auf Schaltungsebene verfügt das Bauteil über weitere interessante Funktionen. Die Remote-Stromversorgung benötigt im Standby-Modus für die gesamte Videowand weniger als drei Watt (Herstellerangabe) – durchaus sehr energieeffizient.

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