ISE 2018

Eine Kampfansage an das Mircosoft Surface Hub

- Amsterdam | Mit der für Konferenzräume gedachten Confiwall will die ML-Audio und Carbons GmbH das Microsoft Surface Hub wie ein Gerät aus dem Jahr 2013 aussehen lassen. Die High-End-Lösung lässt sich mit zahlreichen Hardware-Komponenten ausstatten. Auf der ISE wird sie mit einem Sharp Bigpad in 4K gezeigt. von Thomas Kletschke

Die Confiwall – hier mit einem Screen von Sharp –nutzt eine optimal durchdachte Konstruktion (Foto: Confiwall)

Die Confiwall – hier mit einem Screen von Sharp –nutzt eine optimal durchdachte Konstruktion (Foto: Confiwall)

Die ISE 2018 findet vom 6. bis 9. Februar 2018 im RAI Exhibition Centre in Amsterdam statt. ML-Audio und Carbons ist in Halle 1, am Stand 1-Q100, zu finden.

Im Herbst war Sharp deutschlandweit auf Roadshow. Dort zu sehen: eine Lösung von ML-Audio und Carbons aus Mainz. Der 1997 gegründete Mittelständler zeigte seine Confiwall. Die Lösung ist für den Einsatz in Konferenzräumen und in ähnlichen Szenarien gedacht. Integriert sind Kamera und Sound. Für den guten Ton bei Collaboration und Co. sorgen unsichtbare Novasonar-Lautsprecher. Diese stammen ebenfalls von ML-Audio und Carbons. Ansonsten lassen sich diverse Hardware-Komponenten von Fremdherstellern integrieren. Eine Lösung, die eigentlich keine mögliche Option mehr offen lässt – und einen Microsoft Surface Hub wie einen Screen aus dem Jahr 2013 wirken lässt.

Von der Konstruktion her ist die Confiwall eine integrale, aber mobile Einheit (abnehmbares Fahrgestell), die sowohl individuell konfigurierbar wie modular erweiterbar ist. Es handelt sich um eine selbsttragende Konstruktion mit Hebevorrichtung samt zentral ausfahrbaren Rollen. Damit ist die Lösung unabhängig von anderen Gewerken wie Trockenbau und Co. Confiwall integriert Screens von 46″ bis 85″ hinter Glas (optional mit einer touch-sensitiven Glasoberfläche) oder in einem Ausschnitt. An Medientechnik lässt sich quasi alles integrieren, was das Herz begehrt und das Budget zulässt.

Beim Firmen-Umzug werden die Logistikspezialisten keine Probleme haben, die Confiwall in den Fahrstuhl zu bekommen. Bekanntlich sind besonders in renovierten repräsentativen Altbauten oftmals Mini-Fahrstühle verbaut. Die Lösung ist teilbar. Ein Vorteil auch bei niedrigen Türen oder für den Versand. Die Lösung ist auch hochkant transportierbar.

Eine automatische Einfahr-Automatik sorgt dafür, dass Kamera oder Mikrofon nur bei Bedarf sichtbar sind. Ein sich daraus ergebendes Sicherheitsfeature für Meetingräume in Unternehmen ist die harte Trennung von Kameras und Mikros. Es wird dann also automatisch der Stecker gezogen – Abhören oder anderweitiges Bespitzeln auf diesen Wegen ist also nicht möglich. Für Rental interessant: Es gibt ein passendes Flightcase. Die Lösung ist für die 1-Mann-Montage und die schnelle Installation in Minuten ausgelegt.

Serienmäßig integriert ist die LoftSonic-Audio-Lösung des Herstellers. Diese ist unsichtbar und verfügt über Subwoofer mit Tiefgang und eine Einheit für Mittel- und Hochton. Ein DSP-Hochleistungsverstärker ist auch an Bord. Damit sind die Voraussetzungen für ein System erfüllt, das nicht nur sehr gute Bilder, sondern auch einen exzellenten Ton liefern kann.

Von außen soll die Lösung natürlich ansprechend sein. Laut Hersteller sind hunderte verschiedene Materialien und Farben für die Außenverkleidung lieferbar. Auch nachträglich lässt sich – zumindest bei einigen dieser Optionen – der Look noch verändern. Die Seitenwangen sind austauschbar. Auf Wunsch sind auch Seitenwangen mit einer Ambient LED-Beleuchtung einbaubar.

Derzeit besteht die Confiwall-Familie aus fünf Grund-Linien für die Display-Diagonalen 46″/48″, 55″, 60″/65″, 70″/75″ und 80″/85″. Für 49″ Screens sind Confiwalls auf Anfrage lieferbar. Ein KIT für direkte Wandmontagen ohne Bodenplatte ist ebenfalls verfügbar.

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