Digital Signage & Verkehr

Smarte Bushaltestellen mit Screens von E Ink in Japan

- In Japan ist nun ein Pilotprojekt gestartet, um Bushaltestellen mit smarten und sehr energiesparsamen Displays auf Basis der E-Paper-Technologie von Hersteller E Ink einzuführen. von Thomas Kletschke

Low Power Wide Area-Netzwerktechnologie, E Paper Screens und weitere Komponenten bilden die Basis für die neuen smarten Bushaltestellen (Foto: E Ink Holdings)

Low Power Wide Area-Netzwerktechnologie, E-Paper-Screens und weitere Komponenten bilden die Basis für die neuen smarten Bushaltestellen (Foto: E Ink Holdings)

Partner in dem Projekt sind E Ink Holdings und Papercast Ltd. – ein Anbieter von solarbetriebenen Fahrgastinformationsanzeigen. Beide haben auch in Jerusalem den Einsatz von E Ink Screens forciert, ebenfalls im öffentlichen Nahverkehr. Nun führen die beiden Partner in Japan die ersten „Smart Bus Stop Displays“ ein.

Pilotiert wird es in der Stadt Aizuwakamatsu – gelegen in der Präfektur Fukushima. Die Smart Bus-Stationen der nächsten Generation nutzten die E-Paper-Lösung von E Ink, und WiFi mit niedrigem Stromverbrauch (LPWA), um Echtzeitinformationen wie Bus-Ankünfte, Fahrpläne, Routendaten, Routenübertragungen sowie geplante und ungeplante Serviceänderungen auf den Displays bereitstellen zu können.

Das Projekt wird von Aizu Riding Car Development verwaltet. Dieses Konsortium wurde vom Nahverkehrsbetreiber Michinori Holding initiiert, der in Aizuwakamatsu das Netzwerk „Aizu Bus“ betreibt. Ziel des Konsortiums ist es, durch die Digitalisierung von Bushaltestellen den Service-Komfort zu verbessern und laufende Kosten zu senken.

In Japan gibt es mehr als 500.000 Bushaltestellen, von denen 90% keine eigene Stromversorgung haben. Daher war es eine Voraussetzung in dem Projekt, dass die verwendete Displaytechnologie stromsparend ist und einfach installiert werden kann, ohne dass eine Verbindung zum Stromnetz oder Netzwerkkabel erforderlich ist.

Über die Anzahl der installierten intelligenten Fahrgasthäuschen und die Dauer des Pilotprojekts machten die Beteiligten keine näheren Angaben.

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