EuroCIS 2018

So lief es für die DS-Branche

- Düsseldorf | Wie war die EuroCIS für die Digital Signage-Branche? Teil 1 des invidis Messe-Rückblicks zur Fachmesse für Retail Technology. von Thomas Kletschke

Am Stand von echion (Foto: invidis)

Am Stand von echion (Foto: invidis)

Die EuroCIS 2018 war für die befragten Unternehmen ein voller Erfolg. Die Digital Signage-Branche war mit Softwareunternehmen, ein wenig Hardware und vor allem mit Lösungen unterwegs.

Am Stand bei Scala wurde Walkbase vorgestellt. Die Lösung stieß dem Vernehmen nach auf sehr großes Interesse. Im Herbst hatte Scalas Mutter Stratacache den Instore-Spezialisten Walkbase gekauft. Die Lösung nutzt vorhandene Instore-Technologien wie WiFi-fähige Geräte und Access Points, Digital Signage-Screens, Sensoren und Beacons. Ziel ist es genau zu verstehen, wie sich Kunden in Geschäften verhalten. Inzwischen ist Walkbase ein Teil der unter Scala möglichen Optionen der Analyse und Ansprache. Auch Sensorik wurde gezeigt, darunter das Zusammenspiel von Labels auf Kleidungsstücken, die mit den großen Screens am PoS vernetzt sind.

Mit Elo Touch Solutions war der einzige Hersteller von großen Screens mit einem eigenen Stand vertreten. Da man auch mit eigenen PoS-Geräten sehr stark ist, ein guter Treffpunkt mit den Fachleuten des Handels.

Interesse an digitalen Postern verzeichnete man bei Accenta. Am Stand zeigten die Hamburger einen mit 32″ oder 42″ lichtstarken Screen.

Dickschiffe wie NCR oder Diebold Nixdorf waren an ihren großen Messeständen gefragt: Zahlreiche Gruppen, Termine, Business. Natürlich bei jedem ein Trend Self-Checkout. Bei NCR war auch ein Terminal mit KI in Aktion zu sehen. Wird etwa eine gelbe Paprika aufgelegt, schaut diese Kasse nach ähnlichen bekannten Objekten (etwa: gelben Bananen). Beide Hersteller gehen bei SCO jeweils weiter auf den bislang eher zögerlichen Handel zu. Sehr starkes Interesse verzeichnet man bei Analyse-Lösungen jeder Art.

Toshiba zeigte, wie Spracheingabe-Systeme ohne Amazon – also via Alexa – funktionieren können. Ansonsten waren beim Thema Voice mehr Vertreter zu finden, die Alexa Skills anbieten, darunter die Online Software AG. An diesem Stand war Allgeier mit der Vorstellung eines Beacon- oder RFID-basierten Szenarios für ein Ladengeschäft vor Ort. Hier waren übrigens auch Aopen und Samsung zu finden. Während erstere eine Zunahme bei Chrome OS-basiertem Signage beobachten, hatte Samsung seinen FLiP am Stand. Und der stieß augenscheinlich auf große Nachfrage. Wie zu hören wr: konkretes Interesse.

Hersteller wie STiNO stellten ein unerwartet großes und ebenfalls konkretes Interesse seitens der Besucher fest. Bei Bütema wurden verschiedene interaktive Umsetzungen gezeigt, darunter ein Mirror Screen mit einem wirklich übersichtlichen Menü und passendem Content. Andere Lösungen zeigte echion, nämlich Stelen samt Inhalten für Ikea Restaurants in Deutschland. Auch die DS-Arbeiten für KiK wurden vorgestellt, dazu LED Signage auf Hardware von Absen.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.