EuroCIS 2018

Sparkassen – ab Sommer sind die Karten auf dem Smartphone

- Düsseldorf | Mit S-Payment ist ein Dienstleister der Sparkassen auf der Messe. Ab Sommer bieten diese am PoS Contactless Payment mit virtuellen, auf dem Smartphone hinterlegten Kredit- und Debit-Karten an – über NFC-fähige Terminals. Host Card Emulation macht’s möglich. von Thomas Kletschke

Die Sparkassen wollen bald die Contactless EC-Terminals für Smartphones öffnen (Foto: invidis)

Die Sparkassen wollen bald die Contactless EC-Terminals für Smartphones öffnen (Foto: invidis)

Dieses Rot kennen wir, die Bank Santander? – Nein, kleiner Scherz unter Freunden des Farbtons HKS 13 – natürlich die S-Payment GmbH, und damit ein Dienstleister aus dem Bereich der Sparkassen; die ja höchstrichterlich ihr eigenes Rot haben verteidigen können.

Bei den Dienstleistern aus dem Sparkassen-Sektor hat sich in den vergangenen etwa drei Jahren paydirekt zu einem inzwischen verbreiteten Online-Zahlverfahren entwickelt. Und das hat zahlreiche Partner aus den Bereichen Genossenschaftsbanken und Privatbanken. Als Antwort auf PayPal nicht besonders früh. Aber mit dem Charme, dass die Daten weniger frei wabern. Um die 700 Partner gibt es dort; zuletzt hat sich die Otto Group committed.

Interessant sind Online-Engagements wie diese auch in Bezug auf den Trend PayPal-Akzeptanz am PoS, der einen auf dieser Messe allgemein nicht ganz kalt lässt.

Für die Sparkassen exklusiv wird S-Payment im Sommer 2018 einen weiteren interessanten Payment-Ansatz für den Point-of-Sale anbieten. Dazu werden die landesweit immer häufiger anzutreffenden Terminals für kontaktloses Bezahlen genutzt, die etwa im Handel, der Gastronomie und andernorts im Einsatz sind.

Host Card Emulation (HCE) ist das Stichwort der Stunde. Und damit ist man auf dem deutschen Markt mit einer charmanten Contactless-Lösung für die besagten Terminals unterwegs: Statt einer girocard oder Kreditkarte, die via NFC erkannt wird, können wohl ab August 2018 auch Smartphones genutzt werden, auf denen die Karten virtuell hinterlegt sind.

Also jede EC- oder Kreditkarte, die von einer Sparkasse herausgegeben wurde. Zunächst ist Master Card mit im Boot. Und aktuell ist auch nur die Android-Version sicher. Gleichwohl hat Android einen hohen Marktanteil unter den hierzulande meist genutzten Smartphones.

4 thoughts on “EuroCIS 2018: Sparkassen – ab Sommer sind die Karten auf dem Smartphone

    • In Deutschland heißen die Debitkarten der Banken Girocard (in der Regel mit einem Co Branding – V PAY oder Maestro).

  1. Unglückliches Foto, das dann bestimmt Nachahmer findet.
    Warum legt man denn bitte das Smartphone mit der Display-Seite aufs Terminal? Weil’s geht … und dennoch funkt?
    Der NFC-Chip sitzt ja eigentlich auf der Rückseite und man möchte doch sehen, was in der App passiert – so meine bescheidene Denk- und Handlungsweise mit anderen Apps bisher.

    • Also bei mir bleibt der Bildschirm schwarz, da ich das Gerät nicht einschalte. Allerdings funktioniert es bei mir nur, wenn die Rückseite (an der sich der Chip befindet) zum Zahlungsgerät zeigt.

      Benutze Vodafone-Wallet (noch).

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