Digital Signage

Menüboards – Digital Signage als geschäftskritischer Touchpoint

- Viele Jahre hat die Digital Signage-Branche über die Notwendigkeit von digitalen Menüboards diskutiert. Auch in Europa sind sie nun in QSR allgegenwärtig. Die Betriebskonzepte scheinen allerdings noch nicht überall optimal implementiert. von Florian Rotberg

Ausfall auf ganzer Linie (Foto: invidis)

Ausfall auf ganzer Linie (Foto: invidis)

Der Besuch eines Münchner Shopping Centers führte uns gestern auch an der Filiale einer bekannten Burgerkette vorbei. Schon seit Monaten stört uns die nicht ordentlich kalibrierten Videowall Displays des Menüboards. Doch der qualitative Verfall des geschäftskritischen Touchpoints Menüboard nahm in den vergangenen Wochen dramatisch zu.

Von vier Displays läuft nur noch ein Display wie geplant, ein zweiter Screen zeigt den Content in falscher Auflösung, das dritte Display sorgt nun für ein Kopfdreher während Display Nr. 4 ganz den Dienst versagt. In der Regel berichten wir nicht über einzelne ausgefallene Digital Signage-Installationen – temporäre Ausfälle können überall auftreten. Aber Menüboards sind äußerst wichtig und ein Teilausfall über Monate hinweg, ist aus unserer Sicht nicht zu entschuldigen.

Zum Glück ist die Auswahl des Restaurants recht übersichtlich – die Gäste kennen das Angebot auch ohne Menüboards. Somit sind Menüboards für dieses Restaurant offensichtlich doch nicht geschäftskritisch – jedenfalls scheint es die lokale Filialleitung bzw. den Franchisenehmer nicht zu stören.

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