DooH Dänemark

Clear Channel DK verdoppelt Anzahl seiner Screens

- Ein neuer Retail-DooH-Deal führt dazu, dass Clear Channel Denmark bis Ende 2018 die Anzahl seiner Digital-out-of-Home-Screens insgesamt nahezu verdoppelt. Das Netz in Shopping Malls wird sich verdreifachen. von Thomas Kletschke

DooH Screen von Clear Channel in einer dänischen Shopping Mall (Foto: Clear Channel)

DooH-Screen von Clear Channel in einer dänischen Shopping Mall (Foto: Clear Channel)

Großer Deal im kleinen Reich von Königin Margrethe II: Ende April gab Clear Channel bekannt, dass man mit DADES (Det Almindelige Danske Ejendomsselskab) einen neuen Vermarktungsvertrag geschlossen hat. DADES ist der zweitgrößte Betreiber von Shopping Centern in Dänemark.

Folge des Deals: Bis Ende 2018 wird Clear Channel Danmark damit die Anzahl seiner Screens insgesamt in etwa verdoppeln. Im Bereich Retail DooH läuft es auf eine Verdreifachung hinaus.

Bislang hat Clear Channel bei digitalen Außenwerbemedien in Dänemark noch keinen großen Fußabdruck hinterlassen – will dies aber offensichtlich ändern. Gestartet ins DooH-Zeitalter ist die dänische Landesgesellschaft erst vor zwei Jahren: Im April 2016 wurde das erste digitale Netzwerk mit 54 Screens in der Kopenhagener Metro in Betrieb genommen. In zwölf Stationen der U-Bahn sind Full HS Screens in 55″ und 70″ installiert. Im Jahr gleichen Jahr folgte das erste digitale Mall-Netzwerk mit 21 Displays in der Mall Fisketorvet (Kopenhagen). Das Retail-Netz wurde 2017 um Screens in den Einkaufszentren BROEN in Esbjerg und Sillebroen in Frederikssund erweitert. Aktuell sind in diesem Netzwerk 53 Screens in Betrieb. Genutzt werden Large Format Displays mit den Bilddiagonalen 50″, 55″ und 65″.

Nun wird die Möglichkeit, Konsumenten in Nähe des PoS zu erreichen, deutlich verbessert. Möglich macht das der neue Vermarktungsvertrag mit DADES: In 10 großen Shopping Malls im ganzen Land werden Screens installiert. Nach Angaben des Media Owners entsteht dadurch das größte dänische Retail-DooH-Netzwerk.

Bis Ende 2018 sollen etwa 100 Screens installiert werden, womit das Netzwerk auf etwa 150 Screens an 13 Standorten in ganz Dänemark anwachsen wird.

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