USA

Trump-Strafzölle verteuern LED-Lösungen

- Seit Freitag erheben die USA Strafzölle gegen hunderte von Produkten. Eigentlich sollten elektronische Produkte von der zweiten Vergeltungsaktion ausgenommen sein – Apple CEO Tim Cook sei Dank – doch so ganz funktioniert hat das leider nicht. von Florian Rotberg

LED in Las Vegas bald teurer? (Foto: invidis)

LED in Las Vegas bald teurer? (Foto: invidis)

Augen auf beim LED-Kauf heißt es jetzt in den USA. Denn die seit Freitag gültigen Strafzölle betreffen auch in der Digital Signage-Branche eingesetzten LED-Produkte. So jedenfalls meldet es Billboard Insider. LED-Komponenten sind nämlich im Gegensatz zu fertigen LED-Modulen von den Strafzöllen betroffen.

Somit ist der Import von Komponenten aus China eine teure Angelegenheit geworden. Produzenten von LED-Modulen werden nun entweder die Assemblierung von den USA nach China verlagern (Upstream) oder andere, teurere Komponenten einsetzen.

Realistisch wird es nicht allzu viele Hersteller in den USA betreffen. Samsung (Yesco) oder Daktronics werden bereits in China vorinstallierte Module importieren. Doch wenn der Streit zwischen den USA und China weiter eskaliert, könnten auch bald LED-Module mit Zwangsabgaben besteuert werden. Eine Lobby – wie der Apple CEO – hat die B2B Digital Signage-Branche natürlich nicht.

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