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Digitalisierte Menüboards lösen nicht alle Probleme

Ein wunderbares Beispiel haben wir kürzlich in Montreal entdeckt. Ein Bubble Tea / Slush Ice Restaurant in China Town der kanadischen Metropole stand vor der Herausforderung, ein dreisprachiges Menü anzuzeigen. Leider entschied man sich für das denkbar schlechteste Konzept.
Digitale Menuboards in Montreal (Foto: invidis)
Digitale Menuboards in Montreal (Foto: invidis)

Das man auch mit digitalen Menuboards viel falsch machen kann zeigt dieses invidis Fundstück. Zuallererst sei erwähnt das es keinerlei animierten oder dynamischen Content gab. Die Screens zeigten ununterbrochen das gleiche Artwork.

Ob das Artwork gelungen ist, liegt wahrscheinlich im Auge des (asiatischen) Betrachters. Digitale Menuboards sollten eigentlich dazu beitragen den Fokus auf relevante Informationen zu richten die schnell vom Kunden zu erfassen sind. Eine 1:1 Version der gedruckten Übersicht ist die wahrlich schlechteste Umsetzung.

Digitale Menuboards in Montreal (Foto: invidis)
Digitale Menuboards in Montreal (Foto: invidis)

Zusätzlich nutzt das Restaurant auch nicht das Potential von Digital Signage, indem die unterschiedlichen Sprachversionen abwechselnd und nicht gleichzeitig angezeigt werden. In vielen Regionen – so zum Beispiel auch in Dubai – sind mehrsprachige Anzeigen Pflicht. Doch überall ist es erlaubt die Sprachversionen nacheinander und nicht gleichzeitig anzuzeigen.

Wunderbar zu sehen ist auch der sehr unterschiedliche Platzbedarf von Sprachversionen. Während Deutsch sehr viel Platz benötigt, liegt der Platzbedarf im Vergleich zu Deutsch bei Französisch bei 90% und English 80%. Chinesisch benötigt nur etwa die Hälfte im Vergleich zu Deutsch.

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