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Digital Signage & Ausstellungen

Klang- und Videokunst im Berliner Martin Gropius Bau

Der Verein Institute for Sound & Music (ISM), der AV- und Klangkunst fördert, setzt auf immersive Installationen. Im Berliner Gropius Bau fand in diesem Jahr eine erste, international beachtete, Aktion mit prominenten Künstlern statt.
ISM Hexadome in Berlin (Foto: Epson / Peter Margis)
ISM Hexadome in Berlin (Foto: Epson / Peter Margis)

Für das Projekt ISM Hexadome entwickelte die Gruppe eine Installation – immersive audiovisuelle Architektur mit einem 360° Videoprojektionssystem – in Form eines Sechsecks. Besucher erleben im Innern dieses Hexaadoms Musik und Projektion.

Zum Einsatz kamen während der von der Kulturstiftung des Bundes mit unterstützten Performance in diesem Frühjahr 6x Epson Installationsprojektoren. Internationale Soundkünstler, darunter Brian Eno und Thom Yorke, nutzten die Kulisse im Martin Gropius Bau für eine einmalige Performance. Das Projekt wurde von dem Berliner Unternehmen audio+frames Veranstaltungstechnik GmbH begleitet.

Die Installation ist so angelegt, dass die Besucher von einer offenen Konstruktion von Screens umgeben sind, in der sie sich frei bewegen können, also auch ihre Position wechseln, ganz nah an die Screens oder ein Stück weiter weg gehen können.

Projektoren und 52 Soundkanäle standen zur Verfügung (Foto: Epson / Peter Margis)
Projektoren und 52 Soundkanäle standen zur Verfügung (Foto: Epson / Peter Margis)

„Wir haben eine audiovisuelle Struktur entwickelt mit einem 52 Kanal-Sound-System und den sechs Projektionsflächen“, berichtet Ben Fawkes von ISM. Das Soundsystem ist der sogenannte Klangdom des ZKM in Karlsruhe. Er ist eines der weltweit führenden Instrumente zur Klangverräumlichung. Die sechs Screen-Flächen waren 4 x 4m groß und wurden von Laserprojektoren aus Epsons EB-L-Serie bespielt.

In zehn Shows wurden Kunstwerke von Artists in Residence des ZKM realisiert. Musiker Brian Eno eröffnete die Ausstellung mit seinem Projekt. Er hat den Raum dazu in eine Galerie umgewandelt. Seine Bilder wurden live generiert, es gab also nie Wiederholungen. Das Bild hat eine unendliche Varianz. Es lief Tag und Nacht für eine gute Woche – und war doch nie das Gleiche.