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Digital Signage Projekte

Zentrale von KPN mit bunter Medienfassade

KPN hat seine Headquarters in Rotterdam modernisiert und vergrößert. Dabei wurde in verschiedenen Bereichen Digital Signage und AV-Technologie installiert. Die Öffentlichkeit hat auch was davon: Die modernisierte LED-Medienfassade kann für Videokunst genutzt werden. Mit Video.
"De Lin"k soll den Konzern noch mehr in Richtung Gesellschaft öffnen (Foto: KPN / Ossip)
„De Lin“k soll den Konzern noch mehr in Richtung Gesellschaft öffnen (Foto: KPN / Ossip)

Der niederländische Telco KPN – Marktführer im Bereich ICT in dem Land mit zuletzt 6,5 Milliarden Euro Jahresumsatz – hat die Renovierung und Modernisierung seiner in Rotterdam befindlichen Zentrale abgeschlossen. Der markante Turm am Fuße der Erasmus-Brücke am Kop van Zuid hört auf den Namen De Link – ein Hinweis auf Verbindungen, die für KPNs Dienste von zentraler Bedeutung sind.

Das vordere Glas-Terminal erweitert das bestehende Gebäude (Foto: KPN / Ossip)
Das vordere Glas-Terminal erweitert das bestehende Gebäude (Foto: KPN / Ossip)

Das bestehende Gebäude des Architekten Renzo Piano mit eine Flächevon ca. 18.500 m² wurde um einen in Glas gehaltenen Anbau mit einer Fläche von weiteren 2.800 m² erweitert. Die Erweiterung umfasst ein Auditorium für 250 Personen, verschiedene Besprechungsräume, ein Unternehmensrestaurant, einen KPN Store und ein Restaurant der Kette Happy Italy, das auch für doe Öffentlichkeit zugänglich ist.

Die am Hauptgebäude außen angebrachte bisherige Medienfassade wurde komplett erneuert. Nun erstrahlen die LEDs auch in Farbe. Die Medienfassade wird unter anderem für Mitteilungen der Stadt Rotterdam, Hinweise auf Veranstaltungen und für Videokunst-Projekte genutzt.

In der Lobby wird Digital Signage dezent eingesetzt, auch an der in der Bildmitte zu sehenden Sofaecke(Foto: KPN / Jeroen Musch)
In der Lobby wird Digital Signage dezent eingesetzt, auch an der in der Bildmitte zu sehenden Sofaecke(Foto: KPN / Jeroen Musch)

Mehr für die Öffentlichkeit, das war ein zentraler Gedanke beim Neubau. Jan Kees de Jager, CFO von KPN, über das Projekt: „Ein wichtiger Ausgangspunkt für die Renovierung war die Schaffung eines zukunftssicheren Standorts, der beton, dass KPN im Mittelpunkt der Gesellschaft steht. Aus diesem Grund haben wir das Erdgeschoss von De Link mit einem Restaurant und Arbeitsplätzen für die Öffentlichkeit ausgestattet.“ Zudem habe man mit dem neuen Glas-Terminal einen einladenden Eingang zum Wilhelmina-Pier am Kop van Zuid geschaffen.

Der Anbau wurde in verschiedenen Bereichen mit Digital Signage ausgestattet (vgl. Video am Ende des Textes), so im Shop, in dem Restaurant und in der Lobby. Hinzu kommt die neue LED-Medienfassade. Als Dienstleister kam hier der niederländische Digital Signage-Spezialist QYN zum Einsatz, der zu Zetadisplay gehört.

Der vor wenigen Tagen offiziell wieder-eröffnete Hauptsitz von KPN gehört der Immobilienfirma Real IS. Die Erweiterung und Sanierung wurde von V8 Architects verantwortet. Das technische Projektmanagement der Renovierung übernahm Savills, Dura Vermeer führte die Bauarbeiten durch.