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Projection Mapping

Der Dom leuchtet

Zur 40-jährigen Eintragung als UNESCO-Kulturerbe wurde der Aachener Dom für ein Projection Mapping genutzt. Gut 40.000 Besucher kamen zu dem an mehreren Abenden stattfindenden Spektakel. Mit Video.
Der Aachener Dom wurde in diesem September zur Projektionsfläche (Foto: disguise)
Der Aachener Dom wurde in diesem September zur Projektionsfläche (Foto: disguise)

Am 8. September 1978 zeichnete die UNESCO den Aachener Dom als erstes Bauwerk in Deutschland als Weltkulturerbe aus. Grund, 40 Jhre später daran mit einer Festwoche zu erinnern, die vom 22. bis 30. September 2018 stattfand. Ein Highlight dabei war die Installation „Der Dom leuchtet“, bei der Projection Mappings die Kulisse des Bauwerks als Projektionsfläche nutzten.

Die rund 20-minütige Präsentation fand an neun aufeinanderfolgenden Abenden während der Festwoche auf der Katschhof-Seite des Doms statt. Erzählt wurde die Geschichte des Doms und seiner besonderen Beziehung zu den Aachenern. Motion Design, Animation und kreative Umsetzung in Pixelmapping-Technologie lieferten die Experten von bendedpix um den Aachener Lichtdesigner Christoph Hillen in Zusammenarbeit mit Professor Leif Kobbelt (Visual Computing Institute der RWTH Aachen).

Projektoren von Christie und ein Media Server von disguise kamen zum Einsatz (Foto: disguise)
Projektoren von Christie und ein Media Server von disguise kamen zum Einsatz (Foto: disguise)

Inhaltlich und logistisch gehörten zum Kernteam auch Dombaumeister Helmut Maintz und die Kreativen der POWER + RADACH-Werbeagentur (Idee, Storyboarding, Motive, Design und Regie) sowie das Domkapitel und der Fachbereich Presse und Marketing der Stadt. Für die technische Umsetzung vor Ort war Joy Eventtechnik verantwortlich.

Bei der Aktion projizierten 14 Hochleistungs-Projektoren vom Typ Christie Boxer 4K30 die Animation auf das UNESCO-Weltkulturerbe. Ebenfalls zum Einsatz kamen ein disguise 4×4 Pro Media Server mit DVI VFC-Karten von disguise. Durch die Verbindung der Projektion mit 3D-Vermessungsdaten der Domsilhouette wurde jede Bewegung in der Animation zentimetergenau auf den Dom ausgerichtet. Rund 40.000 Besucher erlebten „Der Dom leuchtet“ an allen Abenden.

Zehntausende Besucher sahen die rund 20 minütigen Shows (Foto: disguise)
Zehntausende Besucher sahen die rund 20 minütigen Shows (Foto: disguise)

Der Dom wurde bei dem Mapping optisch aufgeklappt, die Zuschauer konnten so Blicke hineinwerfen und erleben, wie bildstarke Geschichten von außen nach innen und zurück erzählt wurden. Das inhaltliche Konzept blickte dabei auf die Entwicklung des Doms in Bau und Erhalt zurück und stellte die Architektur in den Vordergrund. Erzählt wurde so letztlich die Geschichte des mehr als 1.200 Jahre alten Doms und dessen besonderen Beziehung zu den Einwohnern von Aachen.

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