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MIB knackt Zwei-Millionen-Euro-Marke

Der Solinger Digital Signage-Experte verbucht den größten Umsatz in der Unternehmensgeschichte und erweitert Lösungsangebot um Medientechnik.
Screens mit Ausrichtung nach aussen und innen (Foto: Toshiba)
Screens mit Ausrichtung nach aussen und innen (Foto: Toshiba)

Zufriedene Gesichter bei MIB – der Digital Signage-Anbieter blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 2018 konnte das Solinger Unternehmen mit einigen Großprojekten einen Rekordumsatz von über 2 Millionen Euro verbuchen.

„Das vergangene Jahr hielt einige knifflige Aufgaben für uns bereit“, resümiert MIB-Geschäftsführer Jörg Preuss. „Für unsere Kunden haben wir wieder so manche spannende Herausforderung gelöst.“ Das MIB-Team setzte 2018 beispielsweise das größte zusammenhängende Digital Signage-Projekt seiner Unternehmensgeschichte erfolgreich um: Für die Getränkemärkte von Deutschlands größter Supermarktkette wurden 250 Screens sowie 20 Stelen realisiert. In 120 Getränkemärkten werden die Geräte nun zur Kundenansprache und Informationsvermittlung genutzt.

Einen weiteren Meilenstein stellt die Installation einer 71,5 Quadratmeter großen transparenten LED-Videowall im österreichischen Linz dar: Für den Fashion-Store Infected, hat MIB die bislang größte jemals vom Unternehmen installierte transparente Videowall realisiert.

Neben Kundenprojekten wurden das Geschäftsfeld erweitert. „Um unsere Auftraggeber auf dem Weg in die digitale Zukunft noch umfassender begleiten zu können, haben wir den neuen Geschäftsbereich ‚Medientechnik‘ gegründet“, erklärt Jörg Preuss. „Mit Projektoren, Leinwänden, Multitouch-Displays, interaktiven Whiteboards, Soundsystemen oder Mediensteuerungen wollen wir die multimediale Zusammenarbeit in den Räumlichkeiten unserer Kunden optimieren.“

Im Zuge der Angebotserweiterung wurde auch das Team vergrößert: Ein neuer Bereichsleiter berät MIB-Kunden seit September rund um das Thema Medientechnik. Darüber hinaus hat das Solinger Unternehmen sein Ausbildungsprogramm erweitert. Nun bildet MIB zwei Nachwuchskräfte zu IT-Systemkaufmännern aus. „Aufgrund unserer positiv verlaufenden Geschäftsentwicklung steigt unser Bedarf an qualifizierten Fachkräften kontinuierlich an“, so Preuss. „Wir stellen jedoch fest, dass es bedingt durch den demografischen Wandel immer schwieriger wird, geeignete Mitarbeiter zu finden. Deshalb bilden wir unseren eigenen Nachwuchs aus.“

Ebenfalls erweitert wurde der Showroom am Firmensitz in Solingen. „Durch ein breiteres Angebot und eine neue Raumaufteilung können wir unsere Produkte und deren Funktionen nun noch besser präsentieren.“