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Außenwerbung

Out-of-Home wächst weiter

Aktuelle Zahlen von Nielsen zum ersten Halbjahr 2019 zeigen, dass Out-of-Home erneut gegenüber anderen Mediengattungen zulegen konnte. Digital-out-of-Home dürfte hier ebenfalls besonders profitieren.
Außenwerbung, Symbolbild (Foto: Pixabay / stevenlondon)
Außenwerbung, Symbolbild (Foto: Pixabay / stevenlondon)

Die Mediengattungen Online und Out-of-Home erzielen im deutschen Werbemarkt starke Zugewinne, zeigt der Werbetrend von Nielsen Germany zur Entwicklung der klassischen Medien. Gemeinsam sicherten sich die Medienkanäle in den 6 sechs Monaten dieses Jahres zusätzliche Bruttospendings von mehr als 200 Millionen Euro im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.

Damit konnten OoH- und Online-Werbung eine Summe an Werbegeldern hinzugewinnen, bei Print ( -104 Millionen Euro) und TV ( -94 Millionen Euro) wegfiel. Da der Gesamtmarkt ohne nennenswerte Mehrinvestitionen der Werbungtreibenden auskommen muss, ein deutliches Signal für den Shift von Budgets unter den verschiedenen Mediengattungen.

Für Außenwerbung inklusive Digitaler Außenwerbung in Deutschland kamen damit zwischen Januar und einschließlich Juni 2019 rund 90 Millionen Euro an Werbespendings (brutto) hinzu, was einer Zunahme von 8,8 % entspricht. Damit erreicht Out-of-Home nun einen Marktanteil von 7,5 %. Hält der Trend an, könnte Außenwerbung in Deutschland zum Jahresende einen Umsatzrekord von deutlich mehr als 2 Milliarden Euro brutto erreichen.

Auch die Netto-Betrachtung stimmt positiv: So weisen die vor wenigen
Wochen veröffentlichten Zahlen des ZAW zu den Nettowerbeeinnahmen 2018 die Außenwerbung ebenfalls als eines der wenigen Medien mit realem Zuwachs aus. Im Vergleich zu 2017 konnte OoH den Nettoumsatz um 1,2 % auf 1,16 Milliarden Euro steigern, während die großen Mitbewerber Print und TV Einbußen hinnehmen mussten und damit auch den Gesamtmarkt ins
Minus drückten.

Out-of-Home legte im ersten Halbjahr 2019 zu (Grafik: FAW)
Out-of-Home legte im ersten Halbjahr 2019 zu (Grafik: FAW)