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Screens am Times Square blieben schwarz

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sorgte ein Blackout in Manhattan dafür, dass auch große LED Screens am New Yorker Times Square schwarz blieben.
LED Screens am Times Square in New York (Foto: Pixabay / Foundry)
LED Screens am Times Square in New York (Foto: Pixabay / Foundry)

Mehr als 73.000 Menschen waren laut „New York Times“ von dem plötzlichen Stromausfall betroffen, der mehrere Stunden andauerte. Dabei konnten U-Bahnen nicht weiter fahren und mussten Menschen aus steckengebliebenen Aufzügen befreit werden.

Mehrere Straßenzüge waren längere Zeit ohne Strom. Dies betraf besonders die Gegend um den Broadway, sodass auch zahlreiche große LED Videoboards schwarz blieben. Insgesamt 17 Media Owner vermieten dort nach Angaben der 1992 gegründeten „Times Square Alliance“ derzeit große LED Screens für Werbezwecke, darunter weltweit operierende Außenwerber wie JCDecaux und Clear Channel. Wie viele Media Owner betroffen waren, teilte die Times Square Alliance bislang nicht mit. Auch die Twitter-Accounts von JCDecaux Global und Clear Channel North America machten bislang weder Angaben zu dem Ereignis noch zu etwaigen Ausfällen. Möglicherweise waren ein Brand sowie eine anschließende Explosion eines unterirdischen Transformators Ursache für den Stromausfall.

Der Blackout von 2019 fand exakt 42 Jahre nach dem berühmten New Yorker Blackout von 1977 statt, der wesentlich länger andauerte und in dessen Folge es zu Unruhen und 1.037 Bränden in der Stadt gekommen war. Glücklicherweise konnte in diesem Jahr die Stromversorgung relativ schnell wiederhergestellt werden. Eine Studie des US-Kongresses bezifferte die Schäden durch den Blackout 1977 auf damalige 300 Millionen US-Dollar, bereinigt ein Wert, der heute bei über 1 Milliarde US-Dollar läge.